Zusammenfassung von Gutes besser tun

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Gutes besser tun Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Viele Menschen möchten dazu beitragen, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Deshalb kaufen sie zum Beispiel Fairtrade-Kaffee oder spenden an Hilfsorganisationen. Andererseits werden sie oft das Gefühl nicht los, dass das internationale Wohltätigkeitswesen eher eine Art Ablasshandel ist, um das schlechte Gewissen derer zu beruhigen, die ein bequemes und sicheres Leben in einer Welt voll Armut und Krieg haben – einfach weil sie zufälligerweise am richtigen Ort geboren wurden. Genau dieses Unbehagen ist der Ausgangspunkt des Buches von William MacAskill. Dieser skizziert darin das innovative Konzept des „effektiven Altruismus“. Das Buch überzeugt argumentativ sowie durch strukturierten Aufbau und gute Lesbarkeit und durch seine vielen praktischen Hinweise zur konkreten Umsetzung. Es verbindet moralphilosophische und ökonomische Modelle zu einer nützlichen Anleitung. getAbstract empfiehlt es allen, die wirksam helfen wollen, aber nicht wissen, wie.

Über den Autor

William MacAskill ist Professor für Philosophie in Oxford und arbeitet als Research Fellow an der Cambridge University. Er ist Gründer von „80 000 Hours“, einer Karriereberatung für effektive Altruisten, und Mitgründer der Organisation „Giving what we can“, die sich der Evaluation von Hilfsprogrammen widmet.

 

Zusammenfassung

Schöne Bilder

In den 1990er-Jahren gründete der Südafrikaner Trevor Field eine Hilfsorganisation, deren Ziel es war, Menschen in armen Ländern mithilfe einer neuartigen Wasserpumpe mit Trinkwasser zu versorgen. Statt der bis dahin genutzten Handpumpen, mit denen mühsam das nötige Wasser gepumpt werden musste, installierte PlayPump Pumpen, die gleichzeitig als Karussell für Kinder funktionierten, sodass diese sozusagen spielend ihre Dörfer mit Wasser versorgen konnten. Schnell gewann PlayPump Sponsoren für die Idee und im Jahr 2000 sogar einen Innovationspreis der Weltbank. Der Erfolg der Kampagne hielt an – bis einige Entwicklungsorganisationen, unter anderem Unicef, kritische Berichte veröffentlichten. Deren Urteil war vernichtend: Vor lauter Begeisterung über die Bilder von spielenden Kindern hatte niemand je ernsthaft geprüft, ob die Idee überhaupt funktionierte. Die Karussellpumpen kosteten zwar das Vierfache der alten Handpumpen, waren aber viel weniger effektiv.

Harte Fakten

Während alle Welt sich für Fields Spielpumpen begeisterte, gründeten Michael Kremer und Rachel Glennerster eine andere Hilfsorganisation: Deworm the World. In sorgfältig...


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