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„Ich würde mein Kind nicht nach Princeton schicken“

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„Ich würde mein Kind nicht nach Princeton schicken“

Interview mit Niall Ferguson

Schweizer Monat,

5 Minuten Lesezeit
3 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Die Sicht eines streitbaren Historikers auf aktuelle Entwicklungen.


Bewertung der Redaktion

9

Qualitäten

  • Kontrovers
  • Meinungsstark
  • Brisant

Rezension

Wird der kalte Krieg zwischen den USA und China zum heißen Krieg um Taiwan? Wie stark ist China wirklich? Unter welchem Druck steht das chinesische Regime? Über diese und viele weitere Themen spricht Historiker Niall Ferguson, Senior Fellow am Hoover Institute in Stanford. Unter anderem warnt er vor Meinungsintoleranz an amerikanischen Universitäten. Ein höchst anregendes Interview.

Zusammenfassung

Die Pandemie hat den Kalten Krieg zwischen den USA und China verschärft.

Am Anfang der Coronapandemie sagte Henry Kissinger voraus, sie werde die Weltordnung für immer verändern. Und tatsächlich kann die Pandemie ein wichtiger historischer Wendepunkt sein. Denn erstens hat sie einen gewaltigen ökonomischen Schock ausgelöst. Zweitens hat sie den Kalten Krieg zwischen den USA und China verschärft, weil die Pandemie aus China kam, weil die Chinesen versuchten, den USA die Schuld zu geben, und wegen des Wettlaufs um einen Impfstoff. Wir befinden uns jetzt offensichtlich im Kalten Krieg II.

Der ist aber schon längst im Gange. Seit Jahren erbeuten die Chinesen systematisch technologische Geheimnisse, die für die nationale Sicherheit anderer Staaten wichtig sind. Sie versuchen, benachbarte Staaten an sich zu binden und Taiwan zu kontrollieren. China ist ein Ein-Parteien-Staat, ein totalitäres Regime. Es ist grundsätzlich feindselig gegenüber dem Westen eingestellt...

Über die Redner

Der renommierte britische Historiker Niall Ferguson ist Senior Fellow an der Hoover Institution on War, Revolution, and Peace der Stanford University. Ronnie Grob ist Chefredakteur des Schweizer Monat.


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