Zusammenfassung von Inflation

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Inflation Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Unterhaltsam
  • Umfassend

Rezension

Die Zeiten hoher Inflationsraten sind passé? Von wegen: Das Buch macht deutlich, dass es Inflation schon immer gegeben hat und wenig dafür spricht, dass das in Zukunft anders wird. Zur Erläuterung machen die Autoren einen Streifzug durch die Geschichte, angefangen beim alten Ägypten über die Soldatenkaiser und den Dichterkönig bis hin zur „Mutter aller Hyperinflationen“ im Deutschland der 1920er-Jahre sowie der Hyperinflation im heutigen Venezuela. Klar wird, dass Inflation auch im aktuellen Niedrigzinsumfeld nicht unterschätzt werden darf. En passant streuen die Autoren viele Anekdoten ein und liefern interessante Fakten zu angrenzenden Themen wie Bakterien auf Banknoten, dem berühmtesten Inflationsgewinner, Bitcoins oder dem Sinn von unabhängigen Notenbanken („Man lässt den Mops nicht die Wurst bewachen“). Sie vermitteln auch die wichtigsten Theorien zur Inflation von Keynes’ über Friedmans Modell bis hin zur Phillips-Kurve. Zu guter Letzt gibt es konkrete Anlagetipps, die die Auswirkungen von Inflation lindern helfen sollen. Nach Meinung von getAbstract ist das Buch fundiert, gut strukturiert und unterhaltsam – Prädikat „sehr empfehlenswert“.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • seit wann es das Phänomen Inflation gibt,
  • welche immer wiederkehrenden Muster die Geschichte der Inflation aufzeigt und
  • wie man sich als Anleger vor Inflation schützen kann.
 

Über die Autoren

Hanno Beck ist Professor für VWL und Wirtschaftspolitik an der Hochschule Pforzheim, zuvor war er Wirtschaftsredakteur der FAZ. Urban Bacher ist Professor für BWL und Bankbetriebslehre in Pforzheim. Marco Herrmann ist Geschäftsführer der Vermögensverwaltung Fiduka.

 

Zusammenfassung

Inflation: totgesagt, doch quicklebendig

Inflation ist in den entwickelten Volkswirtschaften schon lange kein großes Thema mehr. Die Preissteigerungsraten sind deutlich gefallen. Immer häufiger wird gar der Tod der Inflation ausgerufen. Die lange Phase niedriger Inflationsraten könnte sich nun allerdings dem Ende zuneigen. Der Grund ist die extrem expansive Geldpolitik der großen Notenbanken in den vergangenen Jahren. Bislang war als deren Folge lediglich der massive Anstieg von Aktien- und Anleihekursen sowie der Preise von Immobilien und anderen Vermögenswerten auszumachen; die Verbraucherpreise sind bisher kaum gestiegen. Doch Inflation gibt es, seit es Geld gibt, und es spricht alles dafür, dass es so bleiben wird.

Die Wirkung der Inflation wird übrigens oft unterschätzt: Ein Produkt für aktuell 1000 Euro kostet bei einer Inflationsrate von 1 Prozent nach einem Jahr 1010 Euro, nach zehn Jahren 1104 und nach 20 Jahren 1220 Euro. Bei 2 Prozent Inflation sind es in zehn Jahren schon 1218 Euro, nach 20 Jahren 1485 Euro.

Inflation ist so alt wie Geld

Die Geschichte des Geldes ist auch die Geschichte der...


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