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Inklusiv eingestellt – warum sich Diversity lohnt

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Inklusiv eingestellt – warum sich Diversity lohnt

Harvard Business Manager,

5 Minuten Lesezeit
4 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Menschen mit Behinderungen tragen nicht nur zu mehr Diversität bei, sondern bringen Unternehmen auch messbare Vorteile.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Praktische Beispiele

Rezension

Wenn es um das Thema Diversität und Inklusion geht, vergessen viele Unternehmen häufig Menschen mit Behinderungen. Dabei verbergen sich hier große Chancen. Welche Wettbewerbsvorteile Arbeitgeber haben, die Menschen mit Behinderungen beschäftigen, macht dieser fundierte Artikel deutlich. Die Thesen sind durchweg gut belegt und dank zahlreicher Beispiele einleuchtend. Am liebsten möchte man sich nach der Lektüre umgehend selbst auf die Suche nach neuen Talenten mit Behinderung machen, die bisher leider allzu oft durchs Raster herkömmlicher Rekrutierungsverfahren fallen.

Zusammenfassung

Menschen mit Behinderungen haben oft besondere Fähigkeiten, die Unternehmen für sich nutzen können.

Wenn es um Diversität und Inklusion geht, arbeiten viele Unternehmen zunächst daran, vermehrt Frauen und People of Color zu beschäftigen. Menschen mit Behinderungen werden im Kontext von Diversity, Equity and Inclusion oft gar nicht mitgedacht. Damit bringen Unternehmen sich um entscheidende Vorteile im Wettbewerb.

Menschen mit Behinderungen verfügen oft über besondere und für das Unternehmen wertvolle Fähigkeiten. Die Autismus-Forschung konnte etwa nachweisen, dass viele Menschen mit Autismus sich ausgesprochen gut auf Details konzentrieren können. Laut Studien haben sie ein besonderes Geschick, Muster zu erkennen, beispielsweise wenn es um Beziehungen und Wechselwirkungen in großen Datenmengen geht. Die IT-Firma Auticon setzt in der Qualitätssicherung und bei Softwaretests deshalb auf Autistinnen und Autisten.

Die spanische Krankenversicherung DKV ...

Über die Autoren

Luisa Alemany lehrt als Associate Professor für Managementpraxis an der London Business School. Freek Vermeulen ist dort Professor für Strategy and Entrepreneurship.


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