Zusammenfassung von Intelligent wachsen

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Intelligent wachsen Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Steht es immer schlimmer um Umwelt und Klima, wenn die Wirtschaft weiterhin auf Wachstum setzt? Oder besteht die Hoffnung, dass die Menschheit doch einer besseren Zukunft entgegensieht, im Einklang mit Ökonomie und Ökologie und ohne dass Wirtschaftswachstum verteufelt wird? Der deutsche Grünen-Politiker Ralf Fücks optiert für die optimistische Alternative. In seinem faktengesättigten Plädoyer für eine grüne Revolution lässt er kein Thema aus, von den seltenen Erden bis zu Urban Farming. Durch sinnvoll gesetzte Themenschwerpunkte bekommt das Buch eine übersichtliche Struktur. Fücks hält keine grüne Predigt, sondern argumentiert sachlich und verständlich für ein neues qualitatives Wachstum. Damit bietet er den Vertretern einer Zukunftsvision, die auf Verzicht basiert, fundiert die Stirn. getAbstract empfiehlt das Buch einer breiten Leserschaft, nicht nur grünen Engagierten und Sympathisanten, sondern auch allen ökonomisch Interessierten. Denn maßgebliche Teile der Wirtschaft befinden sich schon auf dem Weg, der hier vorgezeichnet wird.

Über den Autor

Ralf Fücks ist Politiker der Grünen und Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung. Er war in Bremen Bürgermeister, Senator für Umwelt und Stadtentwicklung sowie Bundesvorsitzender der Grünen.

 

Zusammenfassung

40 Jahre nach den „Grenzen des Wachstums“

Als 1972 im weltberühmten Bericht des Club of Rome die „Grenzen des Wachstums“ aufgezeigt wurden, war dies ein Weckruf für eine ganze Generation. In einer endlichen Welt kann es kein unendliches Wachstum geben, lautete die Botschaft. Insbesondere der Ausbeutung der Rohstoffe seien Grenzen gesetzt, irgendwann seien sie erschöpft. Diese Sichtweise ergab sich aus einer linearen Fortschreibung des Status quo in die Zukunft – ohne Berücksichtigung von Veränderungen und Verbesserungen etwa in der Energiewirtschaft oder in der Landwirtschaft. Konsumverzicht, wie er von modernen Bußpredigern gefordert wird, wird aber die Innovation lähmen und auf Dauer die Welt und das Klima nicht retten. Bereits vor dem Club-of-Rome-Bericht hat sich vieles verändert und verbessert. Und erst recht seitdem.

Die grüne Energierevolution

Der industriellen Revolution verdankt die Menschheit eine beispiellose Verbesserung der Energieausbeute: Die fossilen Brennstoffe Kohle, Erdöl und Erdgas wurden zum Antrieb von Maschinen, Fahrzeugen, Heizungen und Kraftwerken für die Stromerzeugung verwendet. Seitdem hat sich allerdings auch der Treibhauseffekt...


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