Zusammenfassung von Deutschland 4.0

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Deutschland 4.0 Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

7 Stil

Rezension

Schon eine oberflächliche Analyse des Niedergangs von Nokia oder Kodak legt den Schluss nahe, dass zu dem Zeitpunkt, als die Weichen in die falsche Richtung gestellt wurden, es beiden Unternehmen noch blendend ging. Allzu gut laufende Geschäfte, wie es scheint, tragen auch immer den Keim des Scheiterns in sich. Wer mit diesem Bild vor Augen diese gründliche Bestandsaufnahme zum digitalen Wandel in Deutschland liest, mag durchaus die Stirn in sorgenvolle Falten legen. Die deutsche Wirtschaft liefert seit Jahren gute Zahlen, doch die erste Halbzeit der Digitalisierung hat Deutschland, um es salopp auszudrücken, glatt verchlafen. Die wichtigen digitalen Konsumentenmärkte sind alle fest in ausländischer Hand. Auch in der laufenden zweiten Halbzeit, in der es zum Beispiel um die vollständige Digitalisierung der Produzentenseite geht, sieht es nicht so gut aus, wie die aktuellen Wirtschaftsdaten es vermuten lassen. Nach Ansicht der Autoren braucht das Land einen kühnen digitalen Masterplan, der gesamtheitlich dem Handlungsbedarf in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Rechnung trägt. Für den Weg dorthin bietet dieses überaus sachkundige Buch zahlreiche konkrete Vorschläge, findet getAbstract.

Das lernen Sie

  • warum Deutschland akuten Handlungsbedarf in Sachen Digitalisierung hat und
  • was Politik und Wirtschaft tun müssen, um Deutschland im Rennen zu halten.
 

Über die Autoren

Tobias Kollmann war unter anderem mit AutoScout24 selbst erfolgreicher Gründer und lehrt nun E‐Business und E‐Entrepreneurship an der Universität Duisburg‐Essen. Holger Schmidt ist Journalist mit dem Schwerpunkt digitale Wirtschaft. Er lehrt an der TU Darmstadt Digitale Transformation und Medienökonomie an der Hamburg Media School.

 

Zusammenfassung

Zwischenzeugnis: Ungenügend

Deutschland gilt als leistungsfähige Industrienation; das Land ist aber in der Gesamtschau noch keine Online-Nation. Zwar ist die Ausstattung mit Hardware vergleichsweise gut. Doch im Breitbandausbau und bei den Zugriffsgeschwindigkeiten gibt es erhebliche Defizite. Der Vodafone Institute Survey liefert Zahlen zur Attraktivität der Digitalwirtschaft für Berufseinsteiger. Demnach schließt ein Drittel aller jungen Deutschen zwischen 18 und 30 einen Job in der Digitalwirtschaft für sich aus. Nur 13 Prozent sind klar dazu bereit. 70 Prozent der Digital Natives wollen nicht in einem Start-up arbeiten. Langfristig, muss man angesichts dieses Befundes fürchten, wird es einen Mangel an „digitalen Köpfen“ sowohl in den Führungsstäben etablierter Unternehmen als auch bei Start-ups geben.

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    Torsten Schroeder vor 4 Wochen
    ja

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