Zusammenfassung von Mobile Payment

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Mobile Payment Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Papiergeld und Münzen – sieht das nicht allmählich aus wie Requisiten aus einem Historienfilm? Tatsächlich wäre es technisch längst möglich, mit dem Smartphone zu bezahlen. Bislang können sich deutsche Händler, Verbraucher und Banken aber kaum dazu durchringen, Bezahlmöglichkeiten mit dem Smartphone auch nur auszuprobieren, geschweige denn flächendeckend zu etablieren. Die Gründe für diese Zurückhaltung loten die Autoren in diesem Sammelband aus. Ihr Ansatz, möglichst viele relevante Aspekte zu beleuchten, führt zwar zu einer starken Kleinteiligkeit der Beiträge, erleichtert aber das selektive Erfassen einzelner Facetten – seien es Fragen zur Rechtslage, zur Technologie, zur Betrugsanfälligkeit oder zum Datenschutz. Interessanterweise zeigen die Autoren aber nicht nur, warum Mobile Payment in Deutschland bislang keine Erfolgsgeschichte geworden ist, sondern auch, warum das in anderen Ländern anders ist. Wen das dicke Portemonnaie am Hintern schon immer störte, sollte sich mit diesen Alternativen vertraut machen, findet getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum sich Bezahlen mit dem Mobiltelefon in Deutschland noch nicht durchgesetzt hat,
  • was getan werden muss, um das zu ändern, und
  • welche Anbieter sich in dem Markt zu etablieren versuchen.
 

Über den Autor

Ludwig Hierl ist Professor an der DHBW Heilbronn und Inhaber eines Beratungsunternehmens für Business Development. Die anderen Autoren sind Wirtschaftsinformatiker und Fachleute von Banken, Hochschulen und Zahlungsdienstleistern.

 

Zusammenfassung

Das Mobiltelefon als Verkaufsplattform

Der stationäre Handel konkurriert mit dem Onlinehandel – auch wenn beide Bereiche verschmelzen, etwa indem bestellte Ware in Abholboxen bereitgestellt wird. Geschäfte sind deshalb gut beraten, das Smartphone ihrer Kunden zum Teil der Verkaufsstrategie zu machen. Kunden, die ihre „Customer Journey“ im Smartphone beginnen, etwa indem sie einer Produktempfehlung auf Facebook nachgehen, sollten idealerweise auch Auswahl, Bestellung und Reklamation damit erledigen können – und das Bezahlen und Einlösen von Händler-Rabattgutscheinen. Das Teilsegment M-Commerce wächst rasch und stand 2016 schon für 37 Prozent aller E-Commerce-Transaktionen deutscher Händler. Das Transaktionsvolumen ist mit 1,4 Milliarden Euro im internationalen Vergleich allerdings noch klein.


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    Aline Pfleghar vor 6 Monaten
    Warum wird nicht im Detail auf Apple Pay und dem nachgewiesenen Erfolg in vielen Ländern eingegangen? Nur in Deutschland wehrt man (die Banken?) sich, dies endlich der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.
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    Albrecht Kadauke vor 9 Monaten
    Warum wurde Paypal nicht erwähnt?