Zusammenfassung von Jeder gegen jeden

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Jeder gegen jeden Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Überblick

Rezension

Svenja Hofert entwirft in ihrem Buch ein düsteres Bild, das fast den Eindruck aufkommen lässt, als gäbe es hierzulande in den Unternehmen nur noch unfähige, korrupte und eiskalte Psychopathen. Je tiefer man sich in dieses Horrorszenario hineinliest, umso größer wird die Distanz zum Geschriebenen. Diese wird durch Hoferts allzu zahlreiche Verweise auf die Erfahrung Dritter ("... von dem mir ein Unternehmensberater berichtete") noch verstärkt. Wenig mitreißend ist auch der Sprachstil, der mitunter an eine Erörterung auf Abiturniveau erinnert ("Wie das aussehen kann, führe ich ab Seite 113 aus"). Besser wird der Gesamteindruck im zweiten Teil des Buches, in der die Autorin einige zwar gewagte, aber doch interessante und überlegenswerte Lösungsmöglichkeiten aufzeigt. getAbstract empfiehlt diesen zweiten Teil allen, die sich Anregungen für bessere Arbeitsbedingungen holen möchten. Den ersten Teil sollten sie allenfalls überfliegen, wenn sie sich nicht die Laune gründlich verderben lassen wollen.

Über die Autorin

Svenja Hofert ist Autorin, Beraterin und Trainerin. Sie hat verschiedene Bücher publiziert, darunter Praxisbuch Existenzgründung und Existenzgründung im Team.

 

Zusammenfassung

Große Unternehmen als Brutstätten für Kriminalität

Je größer ein Unternehmen ist, desto unübersichtlicher wird es für den Einzelnen. Das ist schon biologisch bedingt, denn Gruppen mit mehr als 150 Mitgliedern kann unser Hirn nicht verarbeiten. Dort, wo der eine den anderen nicht mehr kennt, lässt einerseits das Verantwortungsbewusstsein zu wünschen übrig und blüht andererseits die Bildung kleinere Gruppen, die dann ihre eigenen Gesetze und Regeln aufstellen - und die bewegen sich nicht immer im Rahmen der Legalität, wie die White-Collar-Kriminalität zeigt. Wo aber schon die höheren Angestellten oder die Unternehmensführung sich auf betrügerische Machenschaften einlassen und Regeln bewusst missachten, kann man von den niederen Chargen kaum mehr Loyalität und Gerechtigkeitssinn erwarten.

Wenn Großkonzerne massiv Stellen abbauen, geschieht das auch auf Kosten der Unternehmenskultur: Jeder greift nach dem rettenden Strohhalm und versucht mit aller Kraft, den Schreibtischnachbarn vom wackeligen Stuhl zu boxen. Jeder ist sich selbst der Nächste, und anstatt zu arbeiten ist man mit dem Knüpfen von Seilschaften beschäftigt. Es fehlt ganz einfach an guten Vorbildern. Die sollten...


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