Zusammenfassung von Josef Ackermann und die Deutsche Bank

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Josef Ackermann und die Deutsche Bank Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Hintergrund
  • Unterhaltsam

Rezension

Es war wohl die berühmt-berüchtigte Victory-Geste, die Josef Ackermann als Inbegriff des skrupellosen Managers im Kopf von Otto Normalverbraucher festsetzte. Die Karriere des ehrgeizigen Schweizers bis an die Spitze der Deutschen Bank, die Seilschaften und Konkurrenzkämpfe bescheren den Lesern von Erik Nolmans’ Buch zweifellos eine spannende Lektüre. Eine Biografie im eigentlichen Sinn ist es jedoch nicht: Man erfährt allenfalls in groben Zügen, wie der Privatmensch Ackermann ist, was ihn im Innersten bewegt. O-Töne von Freunden und Verwandten fehlen, daher bleibt die (über-)mächtige Person Ackermann auch nach der Lektüre reichlich unnahbar und blutleer. Dafür bekommt man ein spannendes Stück jüngerer deutscher Wirtschaftsgeschichte und eine detaillierte Innenansicht von den Verflechtungen der Deutschen Bank. getAbstract empfiehlt das Buch allen Lesern, die sich für den Werdegang eines der einflussreichsten Manager in Deutschland interessieren, insbesondere natürlich solchen, die selbst im Finanzsektor arbeiten.

Über den Autor

Erik Nolmans ist ein Schweizer Wirtschaftsjournalist, der in Medien wie Die Weltwoche, Bilanz oder Fortune veröffentlicht und als Co-Autor bereits eine Biografie über den Schweizer Banker Rainer E. Gut geschrieben hat.

 

Zusammenfassung

Aus Seppi wird Joe

Josef Ackermann wird am 7. Februar 1948 geboren. Er wächst in einer wohlbehüteten und finanziell unabhängigen Großfamilie im ostschweizerischen Mels, Kanton St. Gallen, auf. Sein Vater Karl ist Landarzt, seine Mutter Margrith unterstützt ihren Mann in der florierenden Praxis. Zwei weitere Söhne, Karl und Daniel, werden geboren. „Seppi“, wie Josef Ackermann als kleiner Junge genannt wird, hat eine fröhliche Kindheit, geprägt von Sport, Spiel, Kultur und einer verständnisvollen, immer gesprächsbereiten Familie. Er geht nach Chur ins altsprachliche Gymnasium, gilt als intelligent und ehrgeizig, was manche als Strebertum auslegen. Neben der Schule lernt Josef das Klavierspiel, singt und musiziert im Familienkreis.

Als 19-Jähriger schließt Josef Ackermann die Schule ab und tritt seinen Militärdienst in der Milizarmee an. Er wird Kanonier in der Feldartillerie und schafft es bis zum Obersten. Bereits vor der Matura hat er sich entschlossen, Wirtschaft zu studieren. 1968 beginnt sein Studium an einer der führenden Wirtschafts- und Rechtsuniversitäten der Welt, an der Universität St. Gallen, wo er auch promoviert und seine spätere Frau, die finnische Wirtschaftsstudentin...


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