Zusammenfassung von Jung alt werden

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Jung alt werden Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Inspirierend

Rezension

Egal, welche Zeitung man aufschlägt, welche Talkshow man einschaltet: Um das Thema des demografischen Wandels kommt man nicht herum. Die steigende Lebenserwartung veranlasst viele, darüber nachzudenken, wie ein gutes und gesundes Älterwerden aussehen kann. Auch die Biologin und Journalistin Carola Kleinschmidt fragt sich: Macht so ein langes Leben Freude oder plagt man sich in seinen letzten Jahren mit Krankheiten, Armut und Einsamkeit herum? Immerhin sprechen die Medien von „Vergreisung“, „Pflegenotstand“, „Rentenloch“ und „Altersarmut“, und heutige Rentner werden oft als vergnügungssüchtige Weltreisende, langweilige Phlegmatiker oder Patienten mit sehr teuren Krankheiten gesehen. Dass eine solche Wahrnehmung falsch ist, belegt dieses Buch anhand vieler Beispiele, die Mut machen. Wenn es darum geht, Lösungen für das Problem der drohenden Rentenkrise darzustellen, bleibt die Autorin allerdings relativ vage. getAbstract empfiehlt das Buch trotzdem allen, die sich dem demografischen Wandel und dem eigenen Altern stellen wollen.

Über die Autorin

Carola Kleinschmidt ist Diplombiologin und beschäftigt sich als freischaffende Journalistin, Sachbuchautorin und Seminarleiterin mit Gesundheitsthemen. Sie schreibt u. a. für P.M., Brigitte und Vital. Von ihr stammt auch das Buch Bevor der Job krank macht.

 

Zusammenfassung

Glücklich gesund oder traurig krank?

Die Menschen werden nicht nur immer älter, sie bleiben auch länger gesund und aktiv. Es ist darum wichtig, dass sich mehr Menschen die heutigen Rahmenbedingungen für das Älterwerden bewusst machen. Unsere Vorstellung von der Zukunft entscheidet schließlich darüber, ob wir sie positiv und engagiert planen oder an ihr verzweifeln. Amerikanische Studien unterscheiden zwischen „happy-well“, also glücklich und gesund, oder „sad-sick“, also traurig und krank. In Zukunft werden viele Menschen auch noch mit 70 Jahren im Berufsleben stehen. Sie werden nicht mehr auf eine Karriere bei nur einem einzigen Arbeitgeber zurückblicken, sondern auf diverse Jobs. Auch das gesellschaftliche und private Umfeld ändert sich mit der gestiegenen Lebenserwartung. Man heiratet mehrmals und bekommt mit über 40 noch Kinder, man hat mehr Freunde, Bekannte, Nachbarn und Kollegen. Der gesamte persönliche Horizont erweitert sich, man geht auch im Alter mit der Zeit und nutzt die Vorteile der modernen Technik und Medizin. So weit das positive Szenario. Demgegenüber steht die negative Vision, dass die Älteren und die Jungen in einen Krieg der Generationen geraten, der...


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