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Bewertung

8 Gesamtbewertung

5 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Volker Kitz ist ein Mann der klaren, engagierten Worte und sein Buch ein wichtiger Beitrag in der Diskussion um eine bessere Arbeitswelt. Mit fundiertem Wissen zeigt Kitz auf, weshalb der weitverbreitete Frust und Stress unter den Arbeitnehmern nicht einfach auf die organisatorischen Zustände in den Unternehmen zurückzuführen, sondern vor allem eine Sache des Kopfes ist. Falsche Ideale haben über Jahrzehnte den Begriff der Arbeit völlig realitätsfern aufgeladen. Die zwangsläufige Folge mussten Enttäuschung und Resignation sein. Allein Ehrlichkeit kann Arbeitgeber und Beschäftigte da wieder herausführen. Dank scharfer Logik und pointierter Beispiele aus dem Arbeits- und Beraterleben ist diese Streitschrift ein wahres Lesevergnügen. getAbstract empfiehlt sie allen Angestellten, Unternehmern, Personalverantwortlichen, Betriebsräten und Gewerkschaftlern.

Das lernen Sie

  • warum Arbeit in unserer Gesellschaft mit realitätsfernen Idealen beladen ist,
  • warum das Festhalten an diesen Idealen zu zunehmendem Frust unter den Arbeitnehmern führt und
  • wie Unternehmen und Beschäftigte diesem Teufelskreis entkommen können.
 

Über den Autor

Volker Kitz ist Autor und Vortragsredner im Themenfeld Psychologie, Recht und Arbeitswelt. Er schreibt unter anderem für Spiegel Online, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, das Manager Magazin und Die Welt.

 

Zusammenfassung

Sich der Realität stellen

Worte haben Macht – sie können Vorstellungen und Gefühle auslösen. Ein Forscherteam der Freien Universität Berlin hat herausgefunden, dass Worte sowohl als Substantiv wie als Verb dieselben Emotionen auslösen: „Trennung“ und „trennen“ werden negativ, „Reise“ und „reisen“ positiv empfunden. Es gibt aber eine bedeutende Ausnahme: „Arbeit“ und „arbeiten“ wirken völlig unterschiedlich. Während das Wort „Arbeit“ positiv bewertet wird und Arbeit haben wichtiger ist, als das Leben zu genießen, empfindet die Mehrheit der Befragten das konkrete Tun als negativ. Dieser Widerspruch bringt einen für Menschen und Unternehmen gleichermaßen folgenreichen Missstand im Arbeitsleben zum Ausdruck: Nicht die Arbeit ist der Grund für die weitverbreitete Unzufriedenheit, sondern die falschen Konzepte, die über sie verbreitet werden. Die Menschen sind nicht unglücklich und demotiviert in ihrem Job, weil ihre Arbeit schlecht ist. Sie sind unglücklich, weil sie einem Ideal nachstreben, das nicht der Wirklichkeit entspricht. Doch statt sich das bewusst zu machen und die Vorstellungen der Realität anzupassen, versuchen Arbeitgeber und Berater seit Jahrzehnten, den Arbeitsalltag an den ausgedachten Idealen zu orientieren. Am Frust der Mehrzahl der Arbeitnehmer hat das nichts geändert. Deshalb ist es an der Zeit, der Realität ins Gesicht zu schauen.

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    Frank Neubüser vor 8 Stunden
    Wer sich die kritischen Kommentare unten anschaut, merkt erst, wieviel Polarisierungspotential in den - eigentlich fast selbstverständlichen - Thesen zur Grundlage unserer Arbeitsmoral steckt. Dabei ist es ein Affront gehen diejenigen, die von der Aussenwirkung ihrer Egos auf ihre Arbeit so überzeugt sind, das sie glauben, sie müssten die Welt von ihrer (persönlichen) "Leistung durch Leidenschaft" in meist weniger als 10 Schritten überzeugen. Echte Autorität (und damit Sinngebung in der Arbeit) entsteht auch m.E. durch Effizienz und Kompetenz - leider ist das der "harte" (und noch dazu lange) Weg, mancher lässt sich sicher allzu gerne weismachen, dass es vor allem Belastbarkeit und Flexibilität ("Leidenschaft") brauche, um schnell ans Ziel (welches?) zu kommen. Die beruflich ausgefüllten Menschen finden sich daher vor allem dort, wo ihnen erlaubt wird, ihre Arbeit dauerhaft, effektiv und kompetent auszuüben. Die anderen werden entweder entsorgt oder wegbefördert. Hier wird sich natürlich schnell Widerspruch regen, denn so könnten Legenden beruflichen Wunschdenkens angetastet werden. Das scheint mir der - durchaus konstruktive - Grundgedanke des Buches zu sein.
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    Patrick Raba vor 1 Monat
    Ich habe das Buch inzwischen gelesen und muss sagen: Anders als die (tatsächlich etwas langweilige) Zusammenfassung hat es das Buch in sich. Es bietet in beeindruckender denkerischer Klarheit ein paar Thesen, die wirklich neu sind. Es lohnt sich, über diese Thesen zumindest einmal nachzudenken, sei es als Arbeitnehmer oder Arbeitgeber. Alles andere hätte mich auch gewundert - der S. Fischer ist nicht gerade bekannt dafür, Alibi-Bücher als Redner-PR zu veröffentlichen.Was dort erscheint, hat immer Substanz, nicht viele Autoren schaffen es, dort unter Vertrag zu kommen.
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    Oliver Kustner vor 2 Monaten
    An sich ein interessantes Thema, um sich der heutigen Arbeitswelt zu nähern. Also entweder liegt es an der Zusammenfassung oder tatsächlich am Buch, aber dessen Inhalt klingt, wie ein anderer Rezensient meint nach sinnentleerter Arbeit. Ist es vielleicht wirklich so, dass das Bücher schreiben ein notwendiges Übel für Herrn Kitz ist, um als Redner eingeladen zu werden und Geld zu verdienen? Man kann es sich wahrscheinlich sparen, Zeit in dieses Buch zu stecken und Geld dafür auszugeben.
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    Michael Tomoff vor 3 Monaten
    Charmant finde ich auch, das getAbstract die Vorschläge und Informationen des Autors über das Thema mit nur fünf Punkten für deren Umsetzbarkeit sieht...! ;-)
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    Michael Tomoff vor 3 Monaten
    Irgendwie hört sich diese Zusammenfassung so an, als wäre das Buch eher eine Provokation oder von der eigenen frustvollen Arbeit geprägte Zusammenfassung als ein realitätsnaher Ratgeber.
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    Peter Rach vor 4 Monaten
    Das Buch ist eher ein Paradebeispiel, wie man als Redner Geld verdient. Regel 1: Schreibe ein Buch, dann wirst du als Redner eingeladen. Regel 2: Versprich in dem Buch genau das, was deine Zuhörer mutmaßlich gerne hören wollen. In diesem Fall hören konservative Arbeitgeber das, was sie schon immer dachten, und fühlen sich bestätigt. Und Ja, auch ich glaube, hier hat Herr Kitz nur effizient eine sinnentleerte Arbeit gemacht um Geld zu verdienen.
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    Torsten Balz vor 4 Monaten
    Wenn ich den Autor richtig verstehe, hat er sein Buch nur geschrieben um Einkommen zu generieren: Ziel jeder beruflichen Tätigkeit ist nicht Sinn sondern erzielen von Lohn/Umsatz.

    Und genau so wirkt der Inhalt.
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    Guido Schlegel vor 5 Monaten
    ...ist das Buch wirklich so langweilig...!?

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