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Gesundheit! Buchzusammenfassung
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Bewertung

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6 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Zugegeben, das ist nicht ganz ohne Geschmäckle: eine ehemalige Homöopathin und Alternativmedizinerin, die – nach plötzlichem Abfall vom Glauben an Globuli, Qi und intelligentes Wasser – nun als Kämpferin für die evidenzbasierte Medizin auftritt. Aber womöglich brauchte es die frische Leidenschaft einer Konvertitin, um dieses Buch zu schreiben. Zudem ist Natalie Grams promovierte Ärztin und weiß also, wovon sie spricht, wenn sie den Begriff der „Alternativmedizin“ als irreführend entlarvt, insofern er suggeriert, es gebe eine Alternative zu wissenschaftsbasierten Heilmethoden. Die aber gibt es laut Grams eben nicht. Das alles entscheidende Kriterium ist die Wirksamkeit, die nun einmal nicht anders nachgewiesen werden kann als mit randomisierten Doppelblindstudien. Und eine Behandlung, die diese Schwelle überwindet, und sei sie noch so exotisch, gehört eben fortan zur Schulmedizin. Alles andere ist nicht einmal „alternativ“, sondern schlicht Hokuspokus. Bei aller Entschiedenheit argumentiert Grams wohltuend differenziert und übt durchaus auch Kritik an der eigenen Gilde. Insgesamt geht es ihr um einen mündigen Patienten, der nach Lektüre des Buches nicht nur imstande sein sollte, sinnvolle von Scheinbehandlungen zu unterscheiden, sondern auch, Verantwortung für seine Gesundheit zu übernehmen. Das ist eine würdige Mission, und Gesundheit! ist ein wertvoller Beitrag dazu, findet getAbstract.

 

 

Das lernen Sie

  • warum „alternative“ Heilmethoden keine Alternative zu evidenzbasierter Medizin sind und
  • was getan werden kann, um das Entstehen einer pseudomedizinischen Parallelwelt zu verhindern.
 

Über die Autorin

Natalie Grams ist Ärztin und Wissenschaftskommunikatorin. Bis 2015 war sie selbst als Homöopathin tätig, wandte sich dann aber radikal von allen nicht-evidenzbasierten Heilmethoden ab.

 

Zusammenfassung

Wissenschaft vs. Pseudowissenschaft

Rund 60 bis 80 Prozent aller Patienten lassen sich heute begleitend oder ausschließlich mit alternativen Heilmethoden behandeln. Zudem hegen viele Menschen ein gewisses Misstrauen gegenüber den „Halbgöttern in Weiß“ bzw. der klassischen Schulmedizin. Dabei unterliegen sie verschiedenen Fehlschlüssen oder es fehlt ihnen an Verständnis für wissenschaftliche Prinzipien.

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    Catherine Schoendorff vor 3 Wochen
    Es gibt medizinische Ansätze, die das Gegenteil aufzeigen. Persönlich finde ich schade, wenn man sich verschliesst.

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