Zusammenfassung von Unwiderstehlich

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Unwiderstehlich Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Wer Adam Alters Buch Unwiderstehlich gelesen hat, greift wohl nicht mehr ganz so selbstverständlich nach seinem Smartphone, um mal kurz die Mails zu checken. Unwiderstehlich ruft dem Leser ins Bewusstsein, wie radikal die digitalen Innovationen der vergangenen Jahrzehnte unser alltägliches Verhalten beeinflusst haben. Im Grunde ist es ja nicht zu übersehen, dass immer mehr Menschen im Umgang mit Facebook, Instagram, Browserspielen oder Fitness-Apps ein suchtartiges Verhalten aufweisen. Adam Alter gelingt es, den systematischen Charakter hinter diesen neuen Süchten aufzuzeigen. Er beschreibt, warum wir manchen Versuchungen beim besten Willen nicht widerstehen können, und vor allem zeigt er, wie die digitalen Ingenieure, Designer und Entwickler menschliche Schwächen nutzen, um suchterzeugende Produkte zu schaffen. Ganz und gar überzeugend ist Alters Kapitelaufteilung nach den sechs Hauptzutaten von Verhaltenssucht zwar nicht, das Buch verliert dadurch aber zum Glück nichts von seiner aufklärerischen Wirkung. getAbstract empfiehlt es allen, die sich für die Zusammenhänge zwischen der menschlichen Psyche und den neuen Technologien interessieren.    

Das lernen Sie

  • was Verhaltenssüchte sind,
  • warum digitale Technologien für viele Menschen so unwiderstehlich sind und
  • welche Mittel es gegen digitale Süchte gibt.
 

Über den Autor

Der Psychologe Adam Alter lehrt Marketing an der Stern School of Business der New York University. Daneben ist er erfolgreicher Buchautor und schreibt regelmäßig Beiträge unter anderem in der New York Times, der Huffington Post und dem Wall Street Journal.

 

Zusammenfassung

Das Zeitalter der Verhaltenssucht

2010 trat Steve Jobs vor die Weltöffentlichkeit, um das neue iPad vorzustellen und in höchsten Tönen anzupreisen. Jeder Mensch sollte, so Jobs, ein iPad besitzen. In einem späteren Interview stellte sich dann heraus, dass der Apple-Chef einige wenige Menschen von dieser Regel ausnahm: seine Kinder. Deren Technikkonsum sei auf ein Minimum beschränkt. Im Privaten ist auch bei anderen Führungspersönlichkeiten der digitalen Avantgarde eine ähnliche Technikfeindlichkeit zu beobachten. Es scheint, als berücksichtigten sie damit die Grundregel aller Drogendealer: „Nimm nie selbst die Drogen, die du verkaufst.“


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