Zusammenfassung von Das Ding auf der Schwelle

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Das Ding auf der Schwelle Buchzusammenfassung
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Rezension

Wir sind verloren

H. P. Lovecraft hat die Horrorliteratur revolutioniert – und zwar mit den Bordmitteln des Genres. Mit inflationär gebrauchten Adjektiven wie „schrecklich“, „böse“ oder „ungeheuer“ bewegt er sich auf dem vertrauten Terrain der Schauerromantik. Doch mit seiner Schilderung des völlig Fremden, vor allem in den Storys Die Farbe aus dem All und Der Schatten aus der Zeit, gewinnt der Schrecken eine neue Dimension. Der Mensch als unbedeutende Erscheinung im Verlauf der Jahrmillionen und in der Unendlichkeit des Alls: Das macht Angst – und soll es auch. Lovecraft geht es weniger um effektvoll inszenierte Pointen als vielmehr um die Bestätigung dessen, was wir immer schon ahnen: Das Schrecklichste wird passieren, und wir können nichts dagegen tun. Widerstand und Kampf, Ausweichen oder Flucht – alles sinnlos. Der Albtraum wird wahr, ob wir wollen oder nicht. Wenn man Lovecraft einmal für sich entdeckt hat, wundert man sich nicht mehr über den großen Einfluss, den sein Werk auf andere Künstler ausgeübt hat.

Über den Autor

Howard Phillips Lovecraft wird am 20. August 1890 in Providence, Rhode Island in den USA geboren. Als er drei Jahre alt ist, wird sein Vater in die Psychiatrie eingeliefert, wo er fünf Jahre später stirbt. H. P. Lovecraft wächst bei seiner Mutter auf, die mit ihren zwei Schwestern und ihrem Vater zusammenlebt. Letzterer entdeckt das Talent des Jungen und begeistert ihn für Literatur. Mit sechs Jahren schreibt Lovecraft Gedichte, später erste Gruselgeschichten. Mit 13 gibt er ein eigenes kleines Astronomie-Magazin heraus. Er ist ein kränkliches Kind, übervorsichtig umsorgt von seiner neurotischen Mutter. 1908 erleidet er einen Nervenzusammenbruch. Er verlässt die Highschool ohne Abschluss. 1913 kritisiert er Texte eines Groschenheftes und weckt die Aufmerksamkeit der Hobbyschriftsteller-Vereinigung United Amateur Press Association. Er tritt ihr bei und veröffentlicht erste Texte in der Amateurzeitschrift The Vagrant. Auch baut er ein großes Netz von Briefpartnern auf. Lovecraft hegt Sympathien für abstruse Herrenmensch-Theorien und entwickelt fremdenfeindliche Züge, die sich nach seiner Heirat und Übersiedlung nach New York noch verstärken, später jedoch wieder relativieren. Seine Frau, die Modemacherin Sonia Greene, finanziert ihren erfolglosen Gatten, gerät aber bald selbst in finanzielle Schwierigkeiten. Die Trennung erfolgt 1926 und Lovecraft zieht zurück nach Providence. Hier schreibt er Geschichten für das Gruselmagazin Weird Tales. Insgesamt verfasst er etwa 40 kurze und 12 längere Storys, die sich in zwei Phasen einteilen lassen: Von 1917 bis 1926 beherrschen Gruselgeschichten, beeinflusst von Edgar Allan Poe, sein Werk. 1927 beginnt mit Die Farbe aus dem All (The Colour Out of Space) eine Phase, in der Lovecraft Horror und Science-Fiction verschmilzt. Lovecraft stirbt am 15. März 1937 an Darmkrebs. 1939 verlegen August Derleth und Donald Wandrei im Verlag Arkham House Lovecrafts Werk in Buchform – der Beginn seines postumen Erfolgs.

 

Zusammenfassung

Das Ding auf der Schwelle
Daniel Upton gesteht, dass er seinen Freund Edward Derby erschossen hat. Die Tat sei notwendig gewesen, um die Welt von einem „Scheusal“ zu befreien. Edward Derby war ein Wunderkind, das bereits mit sieben Jahren düstere Gedichte verfasste. Upton...

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    Alexander Obländer vor 2 Wochen
    Mein Vorschlag wurde tatsächlich angenommen. Hoffe es wird nicht der einzige Klassiker von Lovecraft sein. Klasse Zusammenfassung, vor allem vom Schreibstil!

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