Zusammenfassung von Der dritte Mann

London 1950
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Der dritte Mann Buchzusammenfassung
Wer ist der ominöse dritte Mann? Ein Toter, der sich als höchst lebendig herausstellt und am Ende doch stirbt. Graham Greenes Roman war die Vorlage für den berühmten Film mit Joseph Cotten und Orson Welles.

Rezension

Dunkle Geschäfte im Nachkriegs-Wien

Wien nach dem Zweiten Weltkrieg: Die Stadt liegt am Boden. Amerikanische, französische, englische und sowjetische Demarkationslinien ziehen sich wie Narben durch das Stadtbild. Überall Trümmer, Verfall und Korruption. Diese Kulisse betritt der Groschenroman-Autor Rollo Martins, der von seinem alten Schulfreund Harry Lime eingeladen wurde. Doch kaum in der Donaumetropole angekommen, erfährt Martins, sein Freund sei bei einem Autounfall gestorben. Noch dazu bezichtigt der Polizeichef den Toten schwerwiegender Verbrechen im Zusammenhang mit einer Penicillin-Mafia im Untergrund. Martins geht dem Rätsel um den „dritten Mann“, einen mysteriösen Zeugen des angeblichen Unfalls, auf eigene Faust nach. Was er dabei aufdeckt, gefällt ihm ganz und gar nicht ... Von der Ankunft in Wien bis zur spektakulären Verfolgungsjagd durch die Abwasserkanäle der Stadt wurde Greenes Roman von Carol Reed mit Orson Welles und Joseph Cotten kongenial verfilmt. Greene selbst sah den Film als das eigentliche Werk und den Roman nur als Vorstufe dazu. Das Ergebnis: Einer der größten Thriller der Nachkriegszeit und ein Klassiker des Film noir. Die Filmmusik, vom Volksmusiker Anton Karas komponiert und auf einer Zither gespielt, wurde ein Welthit.

Zusammenfassung

Besuch bei einem Toten
Wien, im Februar 1945. Die Stadt ist in vier Besatzungszonen geteilt: eine russische, eine französische, eine englische und eine amerikanische. Nachts dreht eine internationale Patrouille der Besatzungsmächte ihre Runden. Der Schnee fällt in dichten Flocken auf die...
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Über den Autor

Graham Greene wird am 2. Oktober 1904 in Berkhamsted (Hertfordshire) in England geboren. Als Kind ist Greene ein schüchterner Junge, der sich schnell einigelt und von Gleichaltrigen abwendet. Dass sein Vater Schuldirektor ist, macht ihm den Kontakt zu anderen Kindern nicht einfacher. So wird Greene zum Einzelgänger und Außenseiter, der sich immer öfter in die fantastische Welt der Literatur flüchtet. Die Schule wird für ihn zur Qual: Sein Hass darauf wird so stark, dass er sogar Selbstmordversuche unternimmt und seine Eltern mit 15 Jahren mit dem Entschluss konfrontiert, die Schule nicht mehr zu besuchen. Die Eltern schicken ihn zu einem Therapeuten nach London, der Greene dazu ermutigt, zu schreiben. Greene beginnt ein Geschichtsstudium am Balliol College in Oxford, das er nach eigenen Angaben „betrunken und schuldengeplagt“ 1925 beendet. Es folgen mehrere Anstellungen bei unterschiedlichen Redaktionen, u. a. beim Nottingham Journal, wo er seine spätere Frau Vivien Dayrell-Browning kennen lernt. In diese Zeit fällt auch seine Konversion zur katholischen Kirche (1926), die sein weiteres Werk entscheidend beeinflussen wird. Eine neue Anstellung führt ihn nach London, wo er für die Times arbeitet. Sein erster veröffentlichter Roman The Man Within (Zwiespalt der Seele) wird so erfolgreich, dass sich Greene fortan ganz auf die Schriftstellerei konzentriert. Um neues Material zu finden und seine Abenteuerlust zu befriedigen, begibt er sich auf größere Reisen: Seinen Aufenthalt in Schweden verarbeitet er in dem Buch England Made Me (Ein Sohn Englands), Journey Without Maps (Der Weg nach Afrika) resultiert aus seiner Reise durch Liberia, seine Arbeit für den Secret Service in Sierra Leone findet Niederschlag in The Heart of the Matter (Das Herz aller Dinge), und die Erlebnisse in Mexiko fließen in The Power and the Glory (Die Kraft und die Herrlichkeit) ein. Viele von Greenes Romanen werden verfilmt, The Third Man (Der dritte Mann) wird sogar direkt für die Verfilmung geschrieben. Greene stirbt am 3. April 1991 in Vevey in der Schweiz.


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    Ralf Glitza vor 5 Jahren
    Übersichtlich, strukturiert, informatIV!
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    Petra Heinisch vor 5 Jahren
    Danke - kurz und informativ
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    Bernardo Sistig vor 5 Jahren
    Sehr gut!

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