Zusammenfassung von Der Hobbit

oder Hin und zurück

London 1937
Diese Ausgabe: Klett-Cotta, Mehr

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Der Hobbit Buchzusammenfassung
Tolkiens Erstling ist der ideale Einstieg in die fantastische Welt von Mittelerde.

Rezension

Kleiner Hobbit, große Abenteuer

Im Hobbit liegt der Keim für das gewaltige Tolkien’sche Fantasy-Universum. Zwar hatte der englische Sprachprofessor schon vorher an seiner Mittelerde-Mythologie gearbeitet, doch kamen diese Ideen im Hobbit zum ersten Mal an die Öffentlichkeit. Man braucht nur wenige Seiten zu lesen, um festzustellen, dass der Vater der Hobbits ein Humorist war: Seine Geschichte kommt so leichtfüßig und ideenreich daher, dass es schwerfällt, die Lektüre zu unterbrechen. Die liebevolle Darstellung von Typen, Fantasierassen wie Elben oder Orks und erfundenen Landschaften sucht ihresgleichen. 1937 schlug der Roman in der Bücherwelt ein wie eine Bombe. Tolkien war selbst überrascht, wie gut sich die kleine Gutenachtlektüre für seine Kinder im Handel verkaufte. Mit perfektionistischem Eifer feilte und schrieb er weiter, und der Hobbit-Roman wurde gleichermaßen zur Vorgeschichte und zum Ankerpunkt für Tolkiens Epos Der Herr der Ringe.

Zusammenfassung

Überraschungsbesuch in Beutelsend
In einer Höhle lebt ein Hobbit namens Bilbo Beutlin. Die Höhle im Örtchen Beutelsend im Auenland ist eine behagliche Behausung mit allen Annehmlichkeiten, die man sich denken kann: Sie ist mit kreisrunden Türen, mehreren Zimmern und Speisekammern...
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Über den Autor

John Ronald Reuel Tolkien wird am 3. Januar 1892 als Sohn englischer Eltern in der südafrikanischen Stadt Bloemfontein geboren. 1895 zieht John mit seiner Mutter und seinem zwei Jahre jüngeren Bruder Hilary nach England, weil die Kinder das südafrikanische Klima nicht vertragen. Ein Jahr später stirbt der Vater an einem afrikanischen Fieber, und die Familie siedelt nach Searhole in der Nähe von Birmingham über. 1904 stirbt auch die Mutter. John und sein Bruder kommen in die Obhut von Pater Francis Morgan, der den mittlerweile zwölfjährigen John auf die King Edwards School schickt. Hier wird sein Interesse an Sprachen geweckt: Die Beschäftigung mit Alt- und Mittelenglisch fasziniert den Teenager. Konsequenterweise beginnt er nach seinem Schulabschluss ein linguistisches Studium in Oxford, wo er sich mit Altwalisisch, Finnisch, Englisch und Literaturwissenschaft beschäftigt. Ein Jahr nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs legt Tolkien ein Prädikatsexamen ab. Es folgt seine Einberufung und die militärische Grundausbildung. Nachdem er 1916 seine Jugendfreundin Edith Bratt geheiratet hat, wird er nach Frankreich zur Schlacht an der Somme beordert. Hier erlebt er die Gräuel der Materialschlachten des Krieges und erkrankt an Schützengrabenfieber, er wird für untauglich erklärt und nach England zurückgeschickt. Nach Jahren der Tätigkeit als Lektor und Privatdozent erhält er 1924 eine Stelle als Professor für Englisch in Leeds und kurz darauf in Oxford. Seine Liebe zu alten Sprachen bringt Tolkien dazu, die Sprache Elbisch zu erfinden, die er auch in seinen Werken verwendet. The Hobbit (Der Hobbit) wird ein großer Erfolg. Seine Leser verlangen nach einer Fortsetzung, die schließlich in Form seines Meisterwerks The Lord of the Rings (Der Herr der Ringe, 1954/55) erscheint. Trotz des nun einsetzenden Ruhms versucht Tolkien eher unauffällig und zurückgezogen zu leben. Deswegen zieht er mit seiner Frau 1968 in das Seestädtchen Bournemouth. Nach ihrem Tod 1971 kehrt er nach Oxford zurück. An seinem letzten Roman The Silmarillion (Das Silmarillion, postum 1977) arbeitet er bis zu seinem Tod, den er am 2. September 1973 während eines Kurzurlaubs in Bournemouth erleidet.


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