Zusammenfassung von Die drei Musketiere

Paris 1844
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Die drei Musketiere Buchzusammenfassung
Die Mutter aller Mantel-und-Degen-Romane.

Rezension

Ein Mythos lebt

Waghalsige Action, fetzige Dialoge, ein fieser Machthaber und eine schöne Schurkin, dazu gleich vier tolle Helden: Dieses explosive Gemisch elektrisiert bis heute viele Leser. Es machte Die drei Musketiere zum ewigen Kassenschlager und lieferte sogar dem Actionkino das Patentrezept. Blut fließt, Herzen brechen, Intrigen fliegen auf und der Zuschauer fiebert mit, als würde er selbst in größter Gefahr schweben. Dumas plante seine Erfolge wie ein Unternehmer. Er delegierte einige Arbeiten an Zweitautoren, produzierte in Massen und strebte nach maximalem Profit. An die 300 Romane sollen so entstanden sein. Gegen sie erhob sich bald eine schrille Kritik, die bis heute nachhallt: Dumas habe das Romangenre zwar einem streng elitären Klassizismus entrissen, es dafür aber einer trivialen Populärkultur geopfert. Dumas’ zeitgenössische Kritiker dachten wohl nicht im Traum daran, dass die vier Musketiere einen modernen Mythos ins Leben rufen würden: Die unterschiedlichsten Bündnisse folgen seither dem Wahlspruch „Alle für einen, einer für alle“.

Zusammenfassung

Vorspiel in Meung
Im April des Jahres 1625 verlässt der 18-jährige d’Artagnan sein Heimatdorf in der französischen Gascogne, um nach Paris zu gehen. In Meung rastet er erstmals. Ein Edelmann beobachtet ihn und macht einen Scherz über sein ältliches Pferd. Beleidigt greift...
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Über den Autor

Alexandre Dumas der Ältere, geboren am 24. Juli 1802 in Villers-Cotterêts nordöstlich von Paris, wächst in ärmlichen Verhältnissen auf. Sein Vater lebt als Sohn einer schwarzen Sklavin und eines normannischen Marquis als Sklave auf Haiti. 1791 kommt er frei, als im Zuge der Französischen Revolution die Sklaverei abgeschafft wird. Er geht nach Frankreich, bringt es bis zum General der Revolutionsarmee, überwirft sich mit Napoleon und wird ohne Sold entlassen. Trotz der Erfahrungen seines Vaters bleibt Alexandre Dumas ein Leben lang Anhänger Napoleons und eingefleischter Demokrat. 1822 geht er nach Paris, um als Schreiber in einem Büro zu arbeiten, und entdeckt sein schriftstellerisches Talent. Er lebt ausschweifend und über seine Verhältnisse. Ein unehelicher Sohn, Alexandre Dumas der Jüngere, der ebenfalls Schriftsteller werden wird, erblickt 1824 das Licht der Welt. Seinen ersten Erfolg hat Dumas der Ältere als Dramatiker mit dem Stück Henri III et sa cour (Heinrich III. und sein Hof, 1829). Er macht die Bekanntschaft Victor Hugos und ist Anhänger der französischen Romantik. Die Literaten dieser Epoche rebellieren mit der gefühlvollen Darstellung von abenteuerlichen Themen gegen das konservative Klima der Restauration. Seine demokratischen Ideale setzt Dumas ab Ende der 1830er Jahre auch in Romanen um und feiert damit seine größten Erfolge. Viele seiner unzähligen Bücher werden als Fortsetzungsgeschichten in französischen Zeitungen gedruckt. Dumas wird zu einem der bekanntesten Männer des Landes. Trotz eines Millioneneinkommens und weltberühmter Titel wie Le Comte de Monte-Christo (Der Graf von Monte Christo, 1844–1846), Les trois mousquétaires (Die Drei Musketiere, 1844) und Vicomte de Bragelonne (Der Mann mit der eisernen Maske, 1848–1850) gelingt es ihm nie, die Kosten seines extravaganten Lebensstils vollständig zu bestreiten. Am 5. Dezember 1870 stirbt er mittellos an einem Herzinfarkt im Haus seines Sohnes in Puys.


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