Zusammenfassung von Zwanzigtausend Meilen unter Meer

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Zwanzigtausend Meilen unter Meer Buchzusammenfassung
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Rezension

Abenteuer in den Weltmeeren

Leinen los zu einem waghalsigen Ausflug auf den Grund der Ozeane: Jules Verne, der Meister der Science-Fiction, verspinnt in seinem Erfolgsroman Zwanzigtausend Meilen unter Meer eine abenteuerliche Reiseerzählung, zeitgenössische Technikutopien, den Mythos des Machbaren und die Angst vor Meeresungeheuern zu einem seiner spannendsten Werke. Der Biologe Prof. Aronnax, sein Diener und ein Harpunier geraten auf der Jagd nach einem riesigen Meeresungeheuer in die Gefangenschaft des misanthropischen Kapitäns Nemo. Dessen Schiff "Nautilus" entführt die drei Reisenden in eine faszinierende Unterwasserwelt und bringt sie an exotische Gestade. Sie erkunden das versunkene Atlantis, kämpfen mit Haien und einem Riesenkraken, sehen die Wunder der Tiefsee und reisen in dem fortschrittlichsten Gefährt, das man sich zu Vernes Zeiten vorstellen konnte. Wären sie nicht die Gefangenen dieses seltsamen Kapitäns, den ein unerklärliches Schicksal zum "Rächer der Unterdrückten" gemacht hat, könnten sie ihre fantastische Reise glatt genießen. Das gelingt auf jeden Fall dem Leser, der sich gerne von dieser Meistererzählung aus den Kindertagen der Science-Fiction-Literatur in eine fremde Welt entführen lässt.

Über den Autor

Jules Verne wird am 8. Februar 1828 im französischen Nantes geboren. Sein Vater ist Rechtsanwalt und verlangt von seinem Sohn, nach der Schulausbildung ebenfalls Jura zu studieren. Zu diesem Zeitpunkt verliert sich der junge Verne bereits in seiner abenteuerlichen Fantasie, sehr zum Ärgernis des ernsten Vaters. Nach dem Wechsel von der Universität in Nantes nach Paris 1848 knüpft Verne Kontakte zu künstlerischen Kreisen. Er schreibt ein Theaterstück, das sogar zur Aufführung kommt und zum Entsetzen des Vaters von der Treulosigkeit flatterhafter Frauen handelt. Spätestens als er 1857 die Witwe Honorine Morel heiratet, die zwei Töchter mit in die Ehe bringt, muss ein soliderer Broterwerb her: Verne wird Börsenmakler. Nebenher schreibt er weiter und unternimmt größere Reisen durch Europa. Als aufmerksamer Beobachter der Erfindungen seiner Zeit – er führt eine Kartei mit Tausenden Notizen über neueste Entwicklungen – weiß Verne genau, was seine Zeitgenossen umtreibt und fasziniert. Er ist ein großer Anhänger der Luftschifffahrt und verarbeitet dies in dem Roman Fünf Wochen im Ballon (Cinq semaines en ballon, 1863). Das Buch löst eine Sensation aus. Verleger Hetzel konzipiert eine ganze Serie von „abenteuerlichen Reisen“ und gibt Verne einen festen Vertrag. In rascher Folge erscheinen Reise zum Mittelpunkt der Erde (Voyage au centre de la terre, 1864), Von der Erde zum Mond (De la terre à la lune, 1865) und Zwanzigtausend Meilen unter dem Meer (Vingt mille lieues sous les mers, 1869/70). 1871 zieht Verne mit seiner Familie nach Amiens, wird Vorsitzender der dortigen Académie, kauft sich Jachten und frönt seiner Reiselust. Weitere Erfolgsromane erscheinen, unter anderem Reise um die Erde in achtzig Tagen (Le tour du monde en quatre-vingts jours, 1873) und Die geheimnisvolle Insel (L’Ile mystérieuse, 1874). Mit Auszeichnungen überhäuft und ein riesiges Werk hinterlassend, stirbt Verne am 24. März 1905.

 

Zusammenfassung

Das Meeresungeheuer

In den Meeren treibt eine unbekannte Bestie ihr Unwesen, die bereits von der Besatzung mehrerer Schiffe gesichtet wurde. Man vermutet, dass das Tier die Ausmaße aller bekannten Wale bei Weitem übertrifft. Zudem bewegt es sich ungewöhnlich schnell. Alle Welt spricht über das Ungetüm, die Zeitungen bringen eine Horrormeldung nach der anderen. Handelt es sich wirklich um ein Tier? Als schließlich am 13. April 1867 die „Scotia“ wegen eines zwei Meter breiten Loches im Kiel sinkt, beschließt die amerikanische Regierung, eine Expedition loszuschicken. Ziel: Die Bestie muss aufgespürt werden, um die Sicherheit der Seefahrt wiederherzustellen. Auf der „Abraham Lincoln“ unter dem Kommando von Kapitän Farragut stechen der Biologe Professor Pierre Aronnax, sein treuer Diener Conseil und der frankokanadische Walfänger Ned Land in See.

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