Zusammenfassung von Lizenz zum Managen

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Lizenz zum Managen Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abos vergleichen

Bewertung

6

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Praktische Beispiele

Rezension

Derzeit arbeiten viele Manager in erster Linie an der Maximierung des Shareholder-Value und vernachlässigen die Interessen anderer Anspruchsgruppen. Ein Fehler, wie die Autoren dieses Buches meinen. Ihre Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen, die die Beziehungen zu verschiedenen strategisch relevanten Stakeholdern systematisch pflegen, innovativer und erfolgreicher sind. Diese Zusammenhänge erklären die Autoren, dem wissenschaftlichen Charakter des Buches zum Trotz, recht gut verständlich; zahlreiche Beispiele sorgen für Praxisnähe. Brandneu sind die Erkenntnisse zwar nicht: Jeder einigermaßen fähige Manager weiß, dass Mitarbeiter, Kunden und andere Stakeholder den unternehmerischen Erfolg maßgeblich beeinflussen und dementsprechend gut behandelt werden müssen. Und dass Umweltskandale oder Kinderarbeit das Image nicht gerade aufpolieren, dürfte sich ebenfalls herumgesprochen haben. Trotzdem: Solange immer wieder Verfechter des einseitigen Shareholder-Value-Ansatzes ihre Elaborate auf den Buchmarkt werfen, haben auch Gegenstimmen wie diese ihre Berechtigung. getAbstract empfiehlt das Buch deshalb allen, die wissen wollen, wie sie die „Lizenz zum Managen“ erwerben können.

Über die Autoren

Sybille Sachs ist Titularprofessorin an der Universität Zürich und beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Stakeholder-Management. Edwin Rühli ist emeritierter Professor für Betriebswirtschaft an derselben Hochschule und derzeit im Verwaltungsrat mehrerer Firmen tätig. Isabelle Kern ist wissenschaftliche Assistentin am Center for Strategic Management an der Hochschule für Wirtschaft in Zürich.

 

Zusammenfassung

Shareholder und Stakeholder

Viele Manager richten sich heutzutage vor allem an den Gewinnerwartungen der Shareholder aus und trimmen das Unternehmen auf kurzfristigen Erfolg. Der Grund scheint klar: Ohne Geld gäbe es die Firma nicht, das Geld kommt von den Aktionären, die folglich das gesamte Risiko tragen. Dementsprechend ist es die Aufgabe des Managements, möglichst viel Gewinn für die Aktionäre herauszuholen.

Doch die Aktionäre sind nicht die Einzigen, die in die Firma investieren, am Erfolg mitwirken und ein firmenspezifisches Risiko tragen. Die Mitarbeiter beispielsweise opfern ihre Zeit oft für das Erlernen zwar firmenrelevanter, aber nicht marktgängiger Spezialqualifikationen und tragen das Risiko des Arbeitsplatz- und damit des totalen Einkommensverlustes. Zulieferer stellen speziell angepasste Teile her, die niemand sonst braucht, und werden deshalb im Fall einer Insolvenz häufig mitgerissen. Diese und andere Gruppen, die Stakeholder, tragen erheblich zum Unternehmenserfolg bei - schließlich vermehrt sich das Geld der Aktionäre ja nicht von allein. Häufig ist sogar der Faktor Wissen viel entscheidender für den Unternehmenserfolg als das investierte Kapital...


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Corporate Diplomacy
7
Scrum kompakt für Dummies
9
Nachhaltigkeitscontrolling
7
Digital Rebirth
7
Governance im digitalen Zeitalter
8
Fit für die Geschäftsführung
8

Verwandte Kanäle

Kommentar abgeben