Zusammenfassung von Management Y

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Management Y Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Überblick
  • Praktische Beispiele

Rezension

Unternehmen knüpfen Gehälter oder Boni gern an die Leistung ihrer Mitarbeiter, um diese zu motivieren. Bei Routineaufgaben funktioniert das anfangs noch, der Effekt lässt aber schnell nach. Eigentlich müssen die meisten Menschen auch nicht von außen motiviert oder kontrolliert werden, sie sind von sich aus, intrinsisch motiviert. Doch in vielen Unternehmen hält sich das alte Bild vom faulen Mitarbeiter – eine sich selbst erfüllende Prophezeiung. Die vier Autoren haben viele Beispiele von Unternehmen gesammelt, die umdenken: Ingenieurbüros, die Jobtitel abschaffen; Metallbetriebe, in denen alle Mitarbeiter die wichtigsten Kennzahlen kennen; Versicherungen, die jeden Tag einen Neustart wagen. Trotz der Beispiele kommen die Erklärungen zu Techniken wie Scrum, Design Thinking oder Business-Model-Canvas leider etwas trocken und rudimentär daher. Dafür bietet das Buch einen weiten Überblick. getAbstract empfiehlt es allen, die ein Update in Sachen Mitarbeitermotivation und Organisationsentwicklung suchen.

Über die Autoren

Ulf Brandes ist Physiker und Ökonom und gibt seine langjährigen Erfahrungen mit Start-ups und internationalen Konzernen in Vorträgen und Workshops weiter. Der Maschinenbauer Pascal Gemmer berät mit der von ihm gegründeten Innovationsagentur Dark Horse Unternehmen wie SAP oder DHL. Holger Koschek ist Informatiker. Als Berater und Coach begleitet er Unternehmen dabei, ein agiles Produktmanagement einzuführen. Lydia Schültken berät vor allem Agenturen und Start-ups mit digitalem Fokus zu den Themen Unternehmenskultur, Wachstum und Führungskräfteentwicklung.

 

Zusammenfassung

Neue Generation – neue Umgangsformen

Wissenschaftler können heute gut erklären, was Menschen motiviert und warum. Doch diese Erkenntnisse werden in der Praxis kaum angewendet. Stattdessen halten sich alte Vorstellungen wie die, Menschen könnten durch Geld zu mehr Leistung motiviert werden. Die in 1980er-Jahren geborenen Frauen und Männer der Generation Y rütteln an den eingefahrenen Mustern. Sie streben nach anderen Umgangsformen in den Unternehmen: Menschlichkeit, Offenheit, Spaß und Vertrauen.

Das motiviert auch ältere Mitarbeiter, denn die meisten Menschen sind intrinsisch motiviert. Das heißt, sie wollen von sich aus Leistung erbringen und müssen nicht durch Boni oder Kontrolle dazu gebracht werden. Solange unsere Grundbedürfnisse abgedeckt sind, arbeiten wir in der Regel viel motivierter, als wenn wir stets unser Gehalt im Hinterkopf haben. Die Ideale der Generation Y verändern auch die Teamarbeit: Gruppen, in denen alle gleich behandelt werden, bringen bessere Ideen hervor als solche, die von einem Alphatier dominiert werden.

Das in einer Organisation vorherrschende Menschenbild prägt ihre Mitglieder. Der Psychologe Douglas McGregor unterschied...


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