Zusammenfassung von Mogelpackung Work-Life-Blending

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Mogelpackung Work-Life-Blending Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Flexibilisierung ist eine Mogelpackung. Davon ist Personalwirtschaftsexperte Christian Scholz überzeugt. Wenn das Management über die Zeit der Mitarbeiter verfügt und Arbeit auf Abruf einfordert, dann wird im Grunde nur die Planlosigkeit beim Personaleinsatz deutlich. Das Konzept des Work-Life-Blendings setzt auf Flexibilität und Improvisation, vernachlässigt dabei aber aufseiten der Arbeitgeber die soziale Managementkompetenz. Das Ziel, eine Arbeitsstruktur aufzubauen, die den Mitarbeitern freie Zeit garantiert und das Privatleben planbar macht, verlieren die Unternehmen inzwischen zu oft aus den Augen, meint Scholz in seinem mutigen und überzeugenden Buch. Das Resultat dieser Entwicklung ist, dass die Angehörigen der Generation Z längst nicht mehr den schönen Worten von Unternehmern und Politikern glauben. Begriffe wie „Open Office“ oder „Desksharing“ haben ihren Glanz verloren und „Flexibilität“ steht zunehmend für eine einseitige Ausnutzung durch die Arbeitgeber. Nun sind die Unternehmen gefordert, sich auf veränderte Erwartungen und Anforderungen einzustellen. getAbstract empfiehlt das Buch allen Personalern, die auch stille Entwicklungen rechtzeitig erkennen und aufgreifen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welche Risiken das Konzept des Work-Life-Blendings birgt,
  • warum sich die Generation Z immer weniger von der Idee dieser Vermischung blenden lässt und
  • welche zeitgemäßen Gegenmaßnahmen es gibt.
 

Über den Autor

Christian Scholz ist Professor für Betriebswirtschaftslehre. Scholz publiziert als Buchautor und in wissenschaftlichen Zeitschriften sowie Wirtschaftsmagazinen. Der Personalexperte hat unter anderem das Buch Generation Z veröffentlicht und ist Mitautor von Schizo-Wirtschaft.

 

Zusammenfassung

Schöne neue Welt

Es gibt moderne Wortschöpfungen, die glanzvoll und verlockend sind. Sie sind positiv besetzt und klingen gut. Deshalb werden sie gern von Menschen genutzt, die etwas verkaufen wollen, und seien es Konzepte und Ideen. „New Work“, „Digitalisierung“ und „Work-Life-Blending“ sind solche Begriffe. Sie stehen für eine faszinierende Idealvorstellung, in der jeder Arbeitnehmer einen gut bezahlten Job in netter Umgebung ausübt und vielleicht sogar dank digitaler Vernetzung in der Hängematte oder im Kaffeehaus arbeitet.


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    Benjamin Sturm vor 3 Monaten
    Was kommt eigentlich nach „Generation Z“? <br>Fangen wir dann wieder bei „A“ an oder „AA“?
    • Avatar
      Antje Reul vor 3 Monaten
      Äh, vielleicht erstmal die Umlaute? :-)
  • Avatar
    Karin Fontaine vor 12 Monaten
    Die Generation Z befindet sich zum Großteil noch in der Schule oder Ausbildung. Von diesem Passus abgesehen gebe ich dem Autor recht. Die neuen Arbeitsformen dienen vor allem der Kostenreduktion und entbinden die Unternehmen von sozialer Verantwortung. Gleichzeitig führen sie oft auch zu einer Leistungsminderung und bei nicht wenigen Mitarbeitern zum Burnout.