Zusammenfassung von Motivorientiertes Führen

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Motivorientiertes Führen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Meinungsstark

Rezension

Man kann nicht in andere Menschen hineinsehen? Doch, kann man, behaupten die Autoren Frauke Ion und Markus Brand, und zwar mit dem Modell des amerikanischen Psychologen Steven Reiss, dem „Reiss Profile“. Tatsächlich bieten sie in ihrem Buch interessante Einblicke in die Lebensmotive der Menschen und leiten daraus konstruktive Anregungen für die Führungsarbeit ab. Die wissenschaftlichen Befunde bleiben – zumindest in diesem Buch – weitgehend unbelegt, dafür schreiben Ion und Brand angenehm verständlich und bringen drängende Managerfragen auf den Punkt. Man hätte sich etwas mehr Abstand zum Thema und weniger Eigenwerbung gewünscht: Gelegentlich hat man den Eindruck, als hätten die Autoren mit dem Buch vor allem ein Vehikel schaffen wollen, um ihre eigenen Beratungsleistungen zu vermarkten. Davon abgesehen kann getAbstract das Buch allen Unternehmern und Managern empfehlen, die die Teamarbeit in ihrem Unternehmen effizienter und stressfreier gestalten wollen.

Über die Autoren

Frauke Ion ist Business-Coach und begleitet Unternehmen bei Personal- und Weiterbildungsmaßnahmen. Neben ihrem eigenen Beratungsunternehmen ion international gründete sie zusammen mit Markus Brand 2006 das Institut für Lebensmotive. Brand ist Dipl.-Psychologe und arbeitet als Managementtrainer und Personalentwickler.

 

Zusammenfassung

Die Triebkräfte menschlichen Verhaltens

Seit es Unternehmen gibt, suchen Manager, Berater und Wissenschaftler nach einer Formel, wie die führenden Köpfe die Motivation ihrer Belegschaften gezielt steigern können.

Auch wenn die Suche nach einem Patentrezept wahrscheinlich vergeblich bleiben wird, gibt es inzwischen zahlreiche Untersuchungen, die darauf hinweisen, wie sich das Arbeitsverhalten von Menschen beeinflussen lässt. Die wohl bekannteste ist der regelmäßig erhobene Gallup-Engagement-Index. Für 2008 ergab die Studie des amerikanischen Beratungshauses, dass sich rund 20 % der Arbeitnehmer nicht mit ihrem Unternehmen identifizieren. Als Folge der „inneren Kündigung” fehlen diese Mitarbeiter nicht nur deutlich häufiger als Kollegen, die sich ihrem Arbeitgeber emotional verbunden fühlen, sondern sie bringen auch bei weitem nicht ihre volle Leistung.

Der wesentliche Grund für diese Entwicklung liegt im mangelhaften Führungsverhalten der verantwortlichen Manager. Ihr blinder Fleck sind die individuellen Stärken der Mitarbeiter. Emotionale Verbundenheit zu einem Unternehmen kann erst dann entstehen, wenn die Angestellten ihre besonderen Talente und...


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