Zusammenfassung von Nach der Krise ist vor dem Aufschwung

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Nach der Krise ist vor dem Aufschwung Buchzusammenfassung
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Rezension

Die Krise verändert alles, sagen die Unternehmensberater David Rhodes und Daniel Stelter. Doch das ist auch eine Chance: Jetzt ist die beste Zeit, um Unternehmen für die kommenden mageren Jahre zu positionieren. Die Autoren zeigen auf, weshalb die Krise noch lange nicht vorbei ist. Sie erklären, welche Trends die Wirtschaftsrealität neu formen und warum das Zusammenspiel zwischen Offensiv- und Defensivstrategien für das Fortkommen von Unternehmen notwendig ist. Der Appell der beiden Boston-Consulting-Experten, dass Kostensenkung allein nichts bringt, verhallt hoffentlich nicht ungehört. Rhodes und Stelter bringen die Dinge auf den Punkt und würzen ihre Ausführungen mit zahlreichen Beispielen aus der Unternehmenspraxis. getAbstract empfiehlt ihr Buch daher allen Managern und Strategen.

Über die Autoren

David Rhodes ist Senior Partner und Managing Director bei der Boston Consulting Group (BCG) in London. Er berät Finanzinstitute bei Strategie- und Organisationsfragen. Daniel Stelter ist Senior Partner und Managing Director bei BCG in Berlin. Er berät Unternehmen bei Akquisitions- und Desinvestitionsentscheidungen.

 

Zusammenfassung

Keine Entwarnung

Eben noch von der Rezession gezeichnet, sind die Auftragsbücher deutscher Unternehmen wieder voll. Auch weltweit deutet Mitte 2010 kaum etwas auf die Wirtschaftskrise hin, die noch bis zum Sommer 2009 Arbeitslosigkeit, Firmenbankrotte und Privatkonkurse mit sich brachte. Kann also Entwarnung gegeben werden? Lieber nicht. Die USA zählen immer noch auf den Konsum ihrer Bürger als Wirtschaftsmotor, und große Banken ächzen unter den Belastungen des Rettungsmarathons. Die Schulden – die Wurzel der Krise – sind keineswegs getilgt, sondern haben sich lediglich vom Konsumenten zum Staat verlagert. Stellen Sie sich daher auf eine lange Zeit geringen Wachstums ein.

Eine kurze Geschichte der Krise

In den Jahren 1997–2006 kannten die Immobilienpreise in den USA und anderswo nur eine Richtung: nach oben. War es realistisch anzunehmen, dass sie niemals fallen könnten? Wohl kaum. Dennoch schienen genau das alle zu glauben. Es entstand eine Blase, die sich enorm vergrößerte, als die Banken auch quasi mittellosen Kunden den Hauskauf auf Kredit schmackhaft machten. Die daraus entstandenen Hypotheken wurden gebündelt und als verbriefte Produkte an Investoren...


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