Zusammenfassung von Ohne Chef ist auch keine Lösung

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Ohne Chef ist auch keine Lösung Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Analytisch
  • Unterhaltsam

Rezension

Der Chef ist ein Sklaventreiber und der Mitarbeiter ein fauler Hund. In unserem Arbeitsalltag gehört es fast zum guten Ton, so voneinander zu denken. Angenehmer wird die Zusammenarbeit dadurch nicht. Die Bestsellerautoren Volker Kitz und Manuel Tusch sind überzeugt, dass ein großer Teil der Unzufriedenheit auf Missverständnissen basiert. Diese aufzuklären, gelingt ihnen recht gut, zumal die Sichtweise beider Seiten, des Chefs und des Mitarbeiters, glaubwürdig ausgeleuchtet werden. Empathie ist der Schlüssel zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz: Diese Einsicht vermittelt das Buch ohne Schulmeisterei oder erhobenen Zeigefinger. Auch wenn einige Situationen maßlos überzeichnet werden, machen der frische Stil und die launige Wortwahl das Lesen zum Vergnügen. getAbstract empfiehlt das Buch Vorgesetzten wie Mitarbeitern, die wissen wollen, wie der andere tickt. So mancher wird erkennen, dass er selbst der Grund für den Wackelkontakt ist.

Über die Autoren

Dr. Volker Kitz ist Jurist und Psychologe und arbeitet als Anwalt in Köln. Er ist Autor mehrerer Sachbücher und hat Berufserfahrung als Wissenschaftler, TV-Journalist und Lobbyist. Dr. Manuel Tusch führt eine psychologische Praxis und ein Ausbildungsinstitut in Köln. Er hat als Wissenschaftler und Unternehmensberater gearbeitet und zusammen mit Volker Kitz bereits Das Frustjobkillerbuch verfasst.

 

Zusammenfassung

Der psychologische Arbeitsvertrag

Bevor Sie an Ihrem neuen Arbeitsplatz das erste Mal den Computer hochfahren, wissen Sie scheinbar alles, was künftig wichtig sein wird: wie viele Tage Sie urlaubsbedingt die Beine hochlegen dürfen, welches Gehalt regelmäßig auf Ihr Konto überwiesen wird, welche Sekretärin Ihnen den Kaffee kocht und wie groß Ihr Büro sein wird. Was aber nirgends steht, sind die Erwartungen, die Sie an Ihren Chef haben, und jene, die er an Sie hat. Das ist brisant, denn: Wenn einer von ihnen diesen geheimen Wunschkatalog, den so genannten psychologischen Arbeitsvertrag, nicht erfüllt, wird der andere instinktiv nachziehen, und schon wabert Unzufriedenheit durch die Gänge. Der Arbeitsalltagsärger ist meist hausgemacht. Wo Chef und Mitarbeiter frustfrei miteinander klarkommen möchten, braucht es eine neue Sichtweise, und zwar die der jeweils anderen Position. Solange Ihnen egal ist, was der andere denkt oder erwartet und welche Motive es für sein Handeln gibt, bleibt die glückliche Chef-Mitarbeiter-Beziehung Utopie. Überlegen Sie mal: Sie verbringen eine Menge Zeit mit dem anderen. Da ist es doch von Vorteil, wenn die gegenseitigen Erwartungen kein Buch mit ...


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