Zusammenfassung von Ohne Freiheit ist Führung nur ein F-Wort

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Ohne Freiheit ist Führung nur ein F-Wort Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Meinungsstark
  • Unterhaltsam
  • Inspirierend

Rezension

Carsten K. Rath ist nicht nur ein bekannter Hotelunternehmer und Managementberater, sondern auch ein international gefragter Redner. Seine rhetorischen Qualitäten werden auch bei diesem „Führungslesebuch“ deutlich – Rath setzt sich pointiert und schwungvoll mit seinem Thema auseinander. Hauptsächlich geht es ihm um die Überwindung eines unflexiblen Hierarchiedenkens, dessen Vertreter er „Corporate Monkeys“ oder „COMOs“ nennt – Führungskräfte, die keine Verantwortung übernehmen und nur an sich selbst denken. Sie werden im Buch mit witzigen Affenmotiven und anhand zahlreicher Beispiele als das vorgeführt, was sie sind: Hindernisse auf dem Weg zu nachhaltigem Unternehmenserfolg. Im Gegenzug entwirft Rath das Modell einer Unternehmenskultur, die auf größtmöglicher individueller Freiheit basiert. Warum der zentrale Begriff der „COMOs“ ausgerechnet im Buchtitel zugunsten einer mäßig kreativen Formulierung weggelassen wurde, bleibt sein Geheimnis; ebenso, wie man mit den höheren Lohnforderungen von Mitarbeitern umgeht, die mehr Verantwortung übernehmen sollen. Weil er über derlei Kleinigkeiten gern hinweggeht, kann Rath bisweilen etwas abgehoben klingen. Seinem Appell zu unternehmerischem Denken auf allen Hierarchiestufen ist aber unbedingt Folge zu leisten, findet getAbstract.

Über den Autor

Carsten K. Rath ist Unternehmer und Managementberater. Er führte Grandhotels und ist ein international gefragter Redner und Autor zu den Themen Führung und Service.

 

Zusammenfassung

Auf der Jagd nach der goldenen Kokosnuss

Wer kennt sie nicht, die ewigen Wichtigtuer und Unsympathen, die mit ihren Worten und ihrem Auftreten jedem ungefragt aufs Butterbrot schmieren wollen, dass sie einen bedeutenden Job haben und eine Führungskraft sind. Solche Menschen finden sich in fast jedem Unternehmen, obwohl sie im Grunde mehr blockieren als voranbringen. Auf den eigenen Vorteil sind jene Damen und Herren aus den Chefetagen allerdings sehr wohl bedacht – oft auf Kosten der Kollegen. Sie erinnern irgendwie an die Primaten aus dem Kinderlied „Die Affen rasen durch den Wald“, die nichts anderes im Sinn haben, als sich selbst die größte Kokosnuss zu sichern. Mit diesem Bild vor Augen darf man die Kritisierten als „Corporate Monkeys“ bezeichnen – oder kurz COMOs.

Monkey Business

COMOs sind ambitioniert, aber nicht unbedingt engagiert. Sie wollen den Karriereaufstieg, dabei möglichst gut verdienen, am besten noch einen luxuriösen Firmenwagen als Bonus dazu. Erfolge reißen sie gern an sich, Fehler machen nur die anderen. Es ist aber nur der persönliche Status, nicht der des Unternehmens und Arbeitgebers, der bei ihnen Priorität genießt. Ein COMO bekommt...


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