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„Ordentlicher Schuss Realität“

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„Ordentlicher Schuss Realität“

Ziele erreichen mit dem WOOP-Konzept

Harvard Business Manager,

5 Minuten Lesezeit
2 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Es hat wieder einmal nicht nachhaltig geklappt mit Ihren guten Vorsätzen? Vielleicht hilft eine einfache Übung.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar
  • Systematisch

Rezension

Positives Denken ist ein wichtiges Element auf dem Weg, ambitionierte Ziele zu erreichen. Doch es verleitet auch zur Trägheit, sagen die Psychologen Gabriele Oettingen und Peter Gollwitzer. Mit dem WOOP-Konzept haben die beiden eine praktische Anleitung geschaffen, diese Falle zu umgehen. Wie die Vorsätze um den fehlenden Baustein ergänzt und künftig gelingen können, klingt fast verdächtig einfach, aber langjährige Studien geben den Autoren Recht. Wenige ruhige Minuten genügen, um den Ansatz zu testen – und fürs Erste tut es auch ein kleineres Ziel. In diesem Sinne: Heute schon geWOOPt?

Zusammenfassung

Ein Erfolg versprechender Vorsatz benennt nicht nur ein Ziel, sondern auch Hindernisse auf dem Weg dahin. 

WOOP ist eine vierstufige Übung, die dabei helfen kann, kleinere und größere Lebensziele zu erreichen. Sie nutzt den psychologischen Ansatz der mentalen Kontrastierung, indem sie guten Vorsätzen zu erwartende kritische Situationen gegenüberstellt und diese mit zielführenden Handlungen verknüpft. So werden unscharfe Wünsche konkret und erreichbar.

Die Buchstaben des Akronyms WOOP stehen für die Schritte Wish (Wunsch), Outcome (Ziel), Obstacle (Hindernis) und Plan. Folgende Dinge sollten Sie beim jeweiligen Schritt tun:

  1. Wish: Formulieren Sie einen herausfordernden, aber innerhalb eines bestimmten Zeitraums erreichbaren Wunsch an sich selbst in drei bis sechs Worten.
  2. Outcome: Stellen Sie sich vor, wie Sie sich fühlen, wenn das gesetzte...

Über die Autoren

Gabriele Oettingen ist Professorin für Psychologie in New York und Hamburg. Sie hat die Methode der mentalen Kontrastierung zur Selbstregulierung entwickelt. Peter M. Gollwitzer hat als Professor für Psychologie in New York und Konstanz die Bedeutung von Wenn-dann-Plänen für das Erreichen von persönlichen Zielen untersucht. Ingmar Höhmann arbeitet als leitender Redakteur beim Harvard Business Manager. Lukas Schürmann ist Wissenschaftsjournalist.


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    R. D. vor 12 Monaten
    Die Ide ist super. Und sie paßt tatsächlich auf eine Seite.
    Das Buch drumherum zu lesen, kann man sich sparen.

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