Zusammenfassung von Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten

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Persönlichkeit, Entscheidung und Verhalten Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die Persönlichkeitsforschung gehört zu den spannendsten Wissenschaftsthemen überhaupt, dieses Buch bestätigt es einmal mehr. Zwar fühlen wir uns grundsätzlich in unserem Körper und Geist zu Hause, dennoch leben wir sozusagen Tür an Tür mit einem Fremden: unserem Unbewussten, das einen Großteil unserer Entscheidungen kontrolliert und damit Einfluss auf unsere Persönlichkeit ausübt. Das Buch von Gerhard Roth führt detailliert in die Persönlichkeitsentwicklung auf neurobiologischer Ebene ein, inklusive einiger Ausflüge in die Hirnphysiologie. Aber auch Psychologie, Pädagogik und Philosophie fließen in Roths Erläuterungen ein. Sein Stil ist sehr angenehm zu lesen, schwankt aber im Schwierigkeitsgrad stark: Die Bandbreite reicht von launigen, fast verschmitzten Passagen bis hin zum Ton einer neurobiologischen Vorlesung. Wenn es um konkrete Tipps geht, bleibt das Buch recht oberflächlich oder sinkt sogar auf das Niveau der Ratgeberliteratur (etwa mit Vereinfachungen wie „Es gibt fünf Typen von Mitarbeitern ...“). getAbstract empfiehlt es dennoch allen, die wissen wollen, wie Persönlichkeit entsteht und was unser Verhalten beeinflusst.

Über den Autor

Gerhard Roth ist Professor für Verhaltensphysiologie an der Universität Bremen, Direktor am dortigen Institut für Hirnforschung, Rektor des Hanse-Wissenschaftskollegs Delmenhorst und Präsident der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er hat über 200 Fachartikel im Bereich der Neurobiologie und Neurophilosophie veröffentlicht.

 

Zusammenfassung

Neurobiologische Persönlichkeitsforschung

Wie kommt ein Mensch zu seiner Persönlichkeit? Wie trifft er Entscheidungen? Und warum ist es so unglaublich schwer, sich selbst (oder andere) zu ändern? Antworten auf diese Fragen gibt es, aber sie sind oft sehr einseitig, je nach Wissenschaftsdisziplin. So haben u. a. Philosophie, Psychologie und Ökonomie versucht, dem menschlichen Handeln auf die Schliche zu kommen. Die Ergebnisse sind meist unbefriedigend. Es wurden zwar bedeutende Wirtschaftspreise für Handlungsmodelle vergeben, diese sind und bleiben aber letztlich idealtypisch und stellen den streng rational handelnden Menschen in den Mittelpunkt. Wenn man der Persönlichkeit des Menschen wirklich auf die Spur kommen will, kann dies nur mithilfe von entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Kenntnissen geschehen. Persönlichkeit – ein zeitlich stabiles Muster aus Temperament, Handlungen, Gefühlen, Bewegungen und der Art zu kommunizieren – lässt sich anhand verschiedener psychologischer Konzepte beschreiben. Bekannt ist die antike Vier-Temperamente-Einteilung in Sanguiniker, Choleriker, Phlegmatiker und Melancholiker. Moderner sind Faktorenmodelle, bei denen zunächst...


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