Zusammenfassung von Die Besten sind schon da

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Die Besten sind schon da Zusammenfassung
Wer Vakanzen hat, hat oft auch schon die Leute, um sie zu füllen.

Bewertung

7 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

8 Stil

Rezension

Es ist merkwürdig: Wohl wissend, dass gute Kandidaten auf dem Bewerbermarkt rar sind, versuchen Unternehmen trotzdem verzweifelt, vakante Stellen mit externen Bewerbern zu besetzen, statt gute Leute aus dem eigenen Haus zu fördern. Am Ende wird, allen Risiken und Folgekosten zum Trotz, so manche Position mit einer zweitklassigen Kraft von außen besetzt. Und das nur, weil man Aufwand und Kosten für die Entwicklung interner Mitarbeiter scheut. Dabei sind sie oftmals die besten Kandidaten, nicht zuletzt, weil man bereits weiß, dass sie ins Unternehmen passen. getAbstract empfiehlt dieses Plädoyer für interne Rekrutierungen allen Geschäftsführern, Personalverantwortlichen und Beratern.

Das lernen Sie

  • warum Unternehmen internen Rekrutierungen einen deutlich größeren Stellenwert einräumen sollten
 

Zusammenfassung

Der Bewerbermarkt ist mancherorts komplett leer gefegt. 2015 hatten 46 Prozent der deutschen Unternehmen Schwierigkeiten, freie Stellen neu zu besetzen. Wichtige Positionen bleiben längere Zeit vakant. Die Suche nach geeigneten Kandidaten ist teuer, und mangels Alternative werden am Ende ungenügend qualifizierte Kandidaten eingestellt – was sich oft nachteilig auf das Geschäft auswirkt. Derlei Probleme können Unternehmen durch interne Rekrutierungen entschärfen. Interne Besetzungen sind weit risikoärmer als externe. Kandidaten aus den eigenen Reihen lösen in der Regel keine „Immunreaktion“ des Unternehmens aus. Sie kennen das Geschäft, die Produkte und die Kultur des Hauses und müssen nicht erst eingearbeitet werden. Obwohl sich durch interne Rekrutierungen also manche Besetzungslücke vermeiden ließe, nutzen relativ wenige Betriebe dieses Instrument.

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Über den Autor

Wirtschaftsjournalist Axel Gloger schrieb unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, bevor er Vorsitzender der Denkfabrik Trend Intelligence wurde.


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