Zusammenfassung von Flüchtlinge im Unternehmen

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Flüchtlinge im Unternehmen Buchzusammenfassung
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8 Gesamtbewertung

9 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil

Rezension

Die Flüchtlingskrise ist eine Chance für deutsche Unternehmen. Sie können mit den neuen Arbeitskräften ihre Personallücken schließen, gleichzeitig ihr Image verbessern und dank dem Mehr an kultureller Vielfalt kreativer und innovativer werden. Eine Win-win-Perspektive, derzufolge sowohl Fremde als auch Einheimische von Flucht und Zuwanderung profitieren. Für manche mag diese Erwartung der beiden Personalberater Thomas Batsching und Tim Riedel ein wenig weltfremd klingen – sind die Medien nicht überreich an Beispielen von gescheiterter Integration? Die Autoren nehmen die Probleme zur Kenntnis, bieten aber auch Vorschläge an, wie sie sich lösen ließen. Bemerkens- und lesenswert sind die vielen erfolgreichen Fallbeispiele aus großen wie kleinen Unternehmen. Daraus lässt sich lernen, wie sich eine hehre Theorie mit den Anforderungen der betrieblichen Praxis verbinden lässt. getAbstract empfiehlt das Buch allen deutschen Unternehmern, die bei der Integration mit anpacken wollen.

Das lernen Sie

  • warum die deutsche Wirtschaft unter Arbeitskräftemangel leidet,
  • wie Flüchtlinge diese Lücke schließen können und
  • wie sie ins Berufsleben integriert werden können.
 

Über die Autoren

Thomas Batsching ist Unternehmensberater für Personalmanagement und Leiter einer Organisation zur Integrationshilfe. Tim Riedel ist Unternehmensberater im Bereich Recruiting und Geschäftsführer eines Personaldienstleisters.

 

Zusammenfassung

Deutschland braucht neue Arbeitskräfte

Die demografische Entwicklung beeinträchtigt den deutschen Arbeitsmarkt. Jedes Jahr sterben 200 000 mehr Menschen, als geboren werden. Die Erwerbsbevölkerung in Deutschland – das sind die Menschen zwischen 20 und 67 Jahren – wird schrumpfen. Schon heute ist die Nachfrage nach Arbeitskräften höher als das Angebot; es fehlen rund 3 Millionen Arbeitskräfte. Noch mehr werden benötigt, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen. Zwar werden Hilfsarbeiter und Bürokräfte digitalisierungsbedingt weniger gefragt sein. Engpässe drohen jedoch in der Informations- und Kommunikationstechnik, in anderen technischen Fachrichtungen, im Gesundheitswesen und bei Betriebswirten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen haben heute Schwierigkeiten, Personal zu finden. Im eigenen Interesse müssen Arbeitgeber das Potenzial nutzen, das Geflüchtete als Arbeitskräfte mit sich bringen. In den nächsten Jahren werden rund 700 000 Geflüchtete in Deutschland arbeiten oder Arbeit suchen. Andere Maßnahmen, wie die Erhöhung des Renteneintrittsalters oder der Frauenerwerbstätigkeit, werden nicht ausreichen, um die Nachfrage nach Arbeitskräften zu befriedigen. Geflüchtete werden, sofern sie bleiben dürfen, nicht alle und nicht sofort im Arbeitsmarkt Fuß fassen. Fehlende Qualifikationen, verlorene Zeugnisse, mangelnde Sprachkenntnisse, all das sind Schwierigkeiten, die erst mit der Zeit überwunden werden. Weil die jungen Geflüchteten die Lücke auf dem Arbeitsmarkt füllen, nehmen sie Einheimischen keine Arbeit weg. Sie senken auch nicht das Lohnniveau der Einheimischen. Das wird sich eher erhöhen, da diese in die besser bezahlten Jobs aufsteigen.

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