Rezension von Politisches Framing

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Politisches Framing Buchzusammenfassung
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Bewertung

8


Über die Autorin

 

Was tun Sie, wenn Sie von einer Mücke gestochen oder einer Bettwanze gebissen werden? Vermutlich abklatschen oder den Kammerjäger anrufen. Und was denken Sie, wenn von Zuwanderern als „Parasiten“ oder „Schmarotzern“ die Rede ist? Für die Linguistin Elisabeth Wehling ist das keine rein rhetorische Frage. Denn ihre Prämisse lautet: Sprache bestimmt unsere Wahrnehmung und unser Handeln. Hinter Worten oder Sätzen steht demnach nicht ein bestimmtes Konzept, sondern ein ganzer Deutungsrahmen – in der Kognitionswissenschaft Frame genannt –, der weit über die Ursprungsbedeutung hinausgeht, unsere Weltsicht beeinflusst und konkrete Taten auslöst. Wenn ich beispielsweise „Hammer“ sage, erscheint nicht nur das Bild eines Hammers vor meinem inneren Auge, sondern mein Gehirn simuliert auch die Armbewegung des Hämmerns.

 


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