Zusammenfassung von Präsentieren Sie noch, oder faszinieren Sie schon?

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Präsentieren Sie noch, oder faszinieren Sie schon? Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Nur den wenigsten Menschen, die reden oder präsentieren müssen, ist es in die Wiege gelegt, das Publikum von der ersten bis zur letzten Minute in den Bann zu ziehen. Wer in diesen erlauchten Kreis hineinwachsen will, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. In einfacher, schneller und manchmal etwas salopper Sprache liefert der Autor jede Menge praktischer Tipps, die man ohne Weiteres für sich selbst umsetzen kann. Dabei wimmelt es nur so von einprägsamen Vorher-nachher-Beispielen, und wo es nötig ist, wird mit Zeichnungen veranschaulicht. Der Leser hat das Gefühl, er säße mitten in einem Seminar des Autors. Doch das ist auch der Haken an diesem Buch: Wenn Trainer über ihre eigenen Themen ein Buch schreiben, kommen Eigenwerbung und -lob meist nicht gerade zu kurz; das ist hier leider nicht anders. Wirklich nervend ist das laufende Anpreisen der eigenen Veranstaltungen à la: „Hier sind die Grenzen des Buches erreicht. Da müssten Sie wirklich ins Seminar kommen ...“ Diesem Wermutstropfen zum Trotz empfiehlt getAbstract die überaus praktische Anleitung allen, die auch ohne Computer und Beamer spannende Präsentationen und Vorträge halten wollen.

Über den Autor

Matthias Pöhm gilt als einer der besten Rhetoriktrainer im deutschsprachigen Raum. Spitzenleute aus Wirtschaft und Politik kommen zu ihm, um sich für ihre öffentlichen Auftritte fit machen zu lassen. Er hat auch als Moderator und Profisprecher gearbeitet.

 

Zusammenfassung

Gefühle auslösen

Als Martin Luther King 1963 in Washington seine legendäre Rede „I have a dream“ vor 250 000 Menschen hielt, gab es zum Glück noch kein PowerPoint. Vielleicht wären dann zwar mehr Detailinformationen bei den Zuschauern angekommen und vielleicht hätte alles mehr Struktur gehabt. Aber eins wäre gewiss nicht passiert: Der Funke wäre nicht übergesprungen. Die Worte wären nur Worte geblieben, Gefühle hätten sie nicht ausgelöst und damit auch nichts bewegt. Geben Sie sich keinen Illusionen hin: Nur ca. 7 % des Inhalts einer Rede gehen wirklich ins Gedächtnis der Zuhörer über. Eine Rede oder Präsentation wirkt vor allem durch das Gefühl, das sie auslöst. Und Sie wissen ja: Entscheidungen werden letztlich durch Gefühle beeinflusst.

Die Realität in vielen Präsentationen: Sobald der Beamer angeht, sind alle Augen zur Wand gerichtet. Es entsteht eine Art Lesezwang. Der Redner ist damit eigentlich überflüssig. Das ist schade, denn schließlich ist nur er es, der etwas rüberbringen kann, der Energie ausstrahlt. Buchstaben und Grafiken unterbrechen diesen Energiefluss. Das Publikum wird müde. Die Konsequenz? Verzichten Sie einfach auf PowerPoint!

Das...


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