Zusammenfassung von Praxis-Guide Betriebliches Gesundheitsmanagement

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Praxis-Guide Betriebliches Gesundheitsmanagement Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umfassend
  • Praktische Beispiele
  • Umsetzbar

Rezension

Die Zahl der Fehltage gibt nicht an, wie gesund oder krank eine Belegschaft ist, sondern in welchem Zustand sich das Unternehmen befindet. Wer nicht am Arbeitsplatz erscheint, kann dafür viele Gründe haben, sagt die Psychologin und Physiotherapeutin Cornelia Schneider – berufliche, private, körperliche. Die wahren Krankheitsursachen bei sich und den Mitarbeitern zu erkennen und präventiv dagegen anzugehen, ist Ziel des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Praxisnah schildert die Autorin dessen komplexe Aufgabenstellung, wobei sich kleinteilige Passagen mit knappen Tipps und längere Fallbeispiele gelungen die Waage halten. Viele Lösungsansätze fallen interessanterweise unter „Personalpolitik“ oder „gute Führung“. Das wirft die Frage auf, ob wirklich nur passende Strategie-Tools zur Gesundheitsförderung gefehlt haben, wenn Personaler und Vorgesetzte in häufigen Krankmeldungen kein Warnsignal erkennen. Ein lesenswertes Buch für alle, die sich in Unternehmen ums Wohl der Belegschaft kümmern.

Über die Autorin

Cornelia Schneider ist Psychologin und Physiotherapeutin.

 

Zusammenfassung

Arbeit und Gesundheit gehören zusammen

Anders als es der Begriff „Work-Life-Balance“ suggeriert, ist Arbeit Teil unseres Lebens. Auch wenn Arbeit uns nicht nur krank macht, sondern eine durchaus positive Wirkung auf uns haben kann, liegt die Ursache vieler Krankheiten in den Verhältnissen am Arbeitsplatz. Darum ist das auch der geeignete Ort, um dagegen vorzugehen. Gesundheitsförderung sollte in den Betrieben standardmäßig zur Personal- und Organisationsentwicklung gehören. Wenn Sie klassische Personalmaßnahmen mit denen des Gesundheitsmanagements verknüpfen, werden Sie – neben gesünderen Mitarbeitern – auch motiviertere, leistungsfähigere und  loyalere bekommen. Eine Bank erweiterte etwa einen Workshop ihrer Verkäufer zum Thema Körpersprache in der Art, dass die Mitarbeiter auch eigene Körpersignale als Krankheitsfrühwarnsystem erkannten. Belegschaften werden immer älter, Fachkräfte immer rarer. Darum werden sich solche Investitionen auszahlen.

Psychische Krankheiten sind auf dem Vormarsch

Laut Krankenstatistik sind die Arbeitsunfähigkeitstage in den letzten zehn Jahren gestiegen.Von den Erwerbstätigen...


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