Zusammenfassung von Professionelle Intelligenz

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Professionelle Intelligenz Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Gunter Dueck, der Vor- und Querdenker von IBM, ist immer für ein paar provokante Thesen gut. So auch in diesem Buch, in dessen Kern es um die Frage geht, welche Jobs vor der digitalen Automatisierung und Standardisierung überhaupt noch zu retten sind. Duecks Antwort: Die klassische Intelligenz – im Sinne eines hohen IQ – hilft uns menschlichen Arbeitern im Verdrängungskampf mit Maschinen und Computern nicht weiter, denn die sind in vielen Bereichen längst intelligenter als wir. Auch Wissen zählt nicht mehr: Es ist im Internet in rauen Mengen vorhanden und jederzeit abrufbar. Gefragt ist jetzt „professionelle Intelligenz“, sagt Dueck und meint damit die richtige Mischung mehrerer Teilintelligenzen. Erfolg werden demnach nicht Fachidioten haben, sondern gut ausgebildete Persönlichkeiten, die nicht nur klug, sondern auch verkaufsstark, empathisch und kreativ, unternehmerisch denkend und handlungsorientiert sind. Dueck geht hart ins Gericht mit dem Effizienzstreben und den einseitigen Standards des aktuellen Bildungssystems. Das tut er auf die für ihn typische anekdotenhafte und gelegentlich etwas verworren anmutende Weise. getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern, Politikern, Personalern und Lehrern, die sich mit der Zukunft der Arbeit beschäftigen.

Über den Autor

Gunter Dueck ist Cheftechnologe bei IBM Deutschland. Zuvor war er Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld. Dueck ist Autor mehrerer Bücher, darunter Abschied vom Homo oeconomicus, Lean Brain Management und Aufbrechen!

 

Zusammenfassung

Ist Ihr Job eine Commodity?

Können Sie sich noch daran erinnern, wie kompliziert es früher war, wenn Sie neue Aktien für Ihr Depot kaufen wollten? Sie mussten zur Bank gehen, mit dem Bankangestellten zusammen ein Formular ausfüllen und es unterschreiben. Anschließend wurde der Auftrag an die Hauptstelle weitergegeben, diese informierte die Hauptverwaltung und irgendwann landete Ihre Bestellung dann an der Börse, wo ein Makler den Auftrag ausführte. Heute loggen Sie sich online bei Ihrer Bank ein und drei Klicks später haben Sie Ihren Auftrag selbst ausgeführt. Das Beispiel zeigt: Banking ist heute so hochgradig industrialisiert, dass der Kunde einen Großteil der Arbeit selbst machen kann.

Ganz ähnlich sieht es in vielen anderen Branchen aus: Immer dann, wenn sich eine bestimmte Tätigkeit standardisieren lässt und fast nur noch aus Routineaufgaben besteht, werden Geschäftsmodelle konzipiert, die diesen Minimalstandard vollautomatisiert erreichen. Alles, was weder beratungsintensiv ist noch Spezialkenntnisse erfordert, kann schnell und billig in großen Massen hergestellt werden. Das gilt nicht nur für Produkte wie das sprichwörtliche Fast Food, sondern auch für...


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