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Richtig berichten Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Managementsysteme haben viele schöne Namen und eine Gemeinsamkeit: Sie basieren auf Daten und Zahlen. Die meisten Kennziffern werden allerdings umsonst erfasst, denn viele Manager lesen die Berichte, die die Controller verfassen, gar nicht oder zumindest nicht gründlich. Sie verlassen sich lieber auf ihr Gefühl. Laut Mirko Waniczek hat diese Renitenz ihren Grund sowohl im Inhalt der Berichte als auch in deren Darstellungsform. Waniczeks Buch konzentriert sich auf die Behebung dieser Defizite. Controller, so der Autor, sollen ihre Zahlen schönen – und zwar nicht im übertragenen Sinn, sondern im wörtlichen. Sie sollen ihre Berichte optisch ansprechender gestalten und sich auf relevante Inhalte konzentrieren. Ein guter Vorschlag, den Autor und Verlag am besten auch gleich für ihr Buch beherzigt hätten. Es ist zwar detailreich und präzis, aber leider auch ziemlich unübersichtlich. Trotzdem: Controller und Manager, die dem schlechten Reporting den Kampf ansagen wollen, finden hier das nötige Rüstzeug, meint getAbstract.

Über den Autor

Mirko Waniczek hat Betriebswirtschaftslehre in Klagenfurt und in den USA studiert. Er arbeitet als Unternehmensberater bei Contrast Management-Consulting in Wien und verantwortet den Bereich Operatives Controlling.

 

Zusammenfassung

Controller – berichten statt beraten

Es wird noch viel Zeit vergehen, bis Manager nur auf einen Knopf zu drücken brauchen, wenn sie aktuelle Zahlen zum Zustand ihres Unternehmens benötigen. Der automatische Informationsfluss und der so genannte Selbstabruf durch die Unternehmensführung sind weiterhin die Ausnahme. In der Regel erfahren die Manager den aktuellen Stand von ihren Controllern. Diese verfassen Berichte, die dem Management bei der Unternehmensführung helfen sollen. Aus Sicht der Manager ist das sogar die Hauptaufgabe der Controller. Planung, Kostenrechnung und andere Controlling-Dienstleistungen sind weniger gefragt. Von einer Rolle als „interne Berater“, in der sie sich gerne selbst sehen, sind Controller noch weit entfernt. Doch selbst ihrer Funktion als Berichterstatter werden sie in der Praxis oft kaum gerecht. Von den Berichten, meistens im Monatsrhythmus angefertigt, lesen die Manager nur etwas mehr als die Hälfte intensiv, wie eine Studie ergab. Warum ist das so?

Defizite im Reporting: Konzeption, Optik, Prozess

Das Berichtswesen hat oft konzeptionelle Schwächen. Manchmal fehlen sogar finanzielle Kerndaten wie Bilanz- oder Cashflow-Informationen...


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