Zusammenfassung von Kampf den Regelbrechern

HBM,

Zum Artikel

Kampf den Regelbrechern Zusammenfassung
Keine Chance gegen Internetplattformen – und wie man sie dennoch nutzt.

Bewertung

7 Gesamtbewertung

6 Umsetzbarkeit

8 Innovationsgrad

7 Stil

Rezension

Napster, YouTube, Uber oder Airbnb sind Internetplattformen, die sich mit ihren Angeboten am Rande oder jenseits der Legalität bewegen. Sie ignorieren Urheberrechte, Sicherheitsvorschriften und Gewerbebeschränkungen. Das ärgert etablierte Unternehmen nicht nur, sondern bedroht sie existenziell. Doch teils sind sie selbst schuld, meinen die Autoren dieses Artikels und verweisen darauf, dass Unzufriedenheit mit den Leistungen der Etablierten zahlreiche Kunden in die Arme der neuen Internetplattformen treibt. getAbstract empfiehlt diesen Artikel allen Strategen in etablierten Unternehmen, die sich nicht von den Newcomern ausstechen lassen wollen.

Das lernen Sie

  • wie manche Internetplattformen sich über bestehende Regeln hinwegsetzen
  • warum sie damit durchkommen
  • was traditionelle Unternehmen dagegen tun können
 

Zusammenfassung

Häufig ignorieren onlinebasierte Plattformen bestehende Regulierungen und Gesetze. Napster, als Anbieter für Musikdownloads, hat zunächst Urheberrechte ignoriert. Wer bei Uber Beförderungsdienste anbietet, umgeht Gewerbevorschriften, die für Taxiunternehmen gelten. Wer per Airbnb eine Unterkunft offeriert, setzt sich über Standards und Vorschriften hinweg, denen Hotelbetriebe folgen müssen. Jede derartige „spontane Deregulierung“ ist ein Ärgernis für die etablierten Unternehmen in den jeweiligen Branchen. Die Erfüllung von Auflagen bürdet ihnen Kosten auf, die die neuen Onlineanbieter nicht haben, und benachteiligt sie daher. Verbraucher, die solche privaten Angebote nutzen, sind allerdings schlechter geschützt: Hygiene-, Brandschutz- und andere Sicherheitsvorschriften spielen bei Privatanbietern keine Rolle. Dafür kosten die Leistungen in der Regel weniger. Die Plattformen argumentieren zudem, dass ihre Bewertungssysteme die Nutzer schützen. Die Frage ist, ob und wie etablierte Unternehmen sich gegen die private Konkurrenz zur Wehr setzen können. Sie haben vier strategische Optionen:

Lesen Sie die Hauptaussagen dieses Artikels in weniger als 10 Minuten. Erfahren Sie mehr über unsere Produkte. oder loggen Sie sich ein.

Über die Autoren

Benjamin Edelman lehrt an der Harvard Business School und berät Unternehmen. Damien Geradin lehrt an der Tilburg University sowie der George Mason University School of Law. Er ist Mitgründer einer auf EU-Wettbewerbsrecht spezialisierten Kanzlei.


Kommentar abgeben

Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Mehr in den Kategorien