Zusammenfassung von Strategisches Talentmanagement in China

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Strategisches Talentmanagement in China Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

China ist das bevölkerungsreichste Land auf der Erde und tätigt erhebliche Investitionen in Forschung und Ausbildung. Da sollte man meinen, dass sich immer genügend geeignete Mitarbeiter finden lassen. Doch das Gegenteil ist der Fall: Die Autorin berichtet von einem ernsthaften Mangel an Fach- und Führungskräften und einer latenten Abwanderungstendenz. Ihre These: Erfolg im Chinageschäft hängt entscheidend von einem effektiven Personalmanagement ab. Das erfordert, dass man die Unterschiede und Eigenheiten des Landes kennt, Fehler vermeidet und eine geeignete Strategie entwickelt. Dieses Buch hilft mit klar formulierten und praktischen Ratschlägen weiter. Für westliche Manager bedeutet ein Wechsel nach China immer einen Neuanfang in Sachen Führungsstil, denn westliche Instrumente und Methoden lassen sich nicht übertragen. Ein gutes Verständnis der Gesellschaft, ihrer Werte und der Art zu kommunizieren ist unerlässlich. Der schmale Band ersetzt kein interkulturelles Training, liefert aber eine hervorragende Einführung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die in China Personalverantwortung tragen oder die sich aus professioneller Perspektive für den Zukunftsmarkt China interessieren.

Über die Autorin

Yasmin Mei-Yee Fargel ist in einer deutsch-chinesischen Familie aufgewachsen. Die promovierte Betriebswirtin arbeitet bei BMW. Sie unterstützt als Personalerin den Ausbau der China-Aktivitäten und ist an der Entwicklung der Personalstrategie in China beteiligt.

 

Zusammenfassung

Politische Erblasten

China hat in den letzten Jahrzehnten extreme politische und wirtschaftliche Entwicklungen durchgemacht. Die Menschen wurden dadurch ganz unterschiedlich geprägt. Gegenwärtig finden wir am chinesischen Arbeitsmarkt drei verschiedene Generationen:

  • Die verlorene Generation hat die Herrschaft Maos und die Kulturrevolution (1966–1976) aktiv miterlebt. In dieser Zeit war das Land abgeschottet, alles Intellektuelle war verpönt, viele Hochschulen hatten ihre Tore geschlossen. Erst 1982 gab es wieder chinesische Hochschulabsolventen. Das ist die Hauptursache für den großen Mangel an versierten Managern mit akademischen Hintergrund und internationaler Erfahrung.
  • Die Zwischengeneration hat die Kulturrevolution kaum noch miterlebt. Die heute 35- bis 45-Jährigen sind offener als ihre Vorgänger. Allerdings haben ihre Eltern fast ausnahmslos in planwirtschaftlichen Staatsbetrieben gearbeitet. So verfügt diese Generation praktisch nicht über Vorbilder für privatwirtschaftliche Denk- und Arbeitsweisen.
  • Die Generation der hungrigen Tiger, zu der die heute unter 35-Jährigen gehören, ist...

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