Zusammenfassung von The Big Short

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The Big Short Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Ein einäugiger Neurochirurg, ein Harvard-Absolvent ohne Manieren und ein dubioser Investmentbanker haben den Zusammenbruch des Marktes für minderwertige Hypotheken vorhergesehen – und mit einem „big short“, einem großen Shortselling, sowie anderen Tricks Milliarden verdient. Der Autor Michael Lewis verurteilt sie nicht; er erzählt ihre Geschichten und den Ausbruch der Finanzkrise aus ihrer Perspektive. Erfrischende Charakterstudien nehmen dabei ebenso viel Platz ein wie anschauliche Erläuterungen der Finanzprodukte, die manche reich und andere arm gemacht haben. Lewis analysiert Begegnungen, Fehlurteile und Investmententscheidungen, deren Zusammenwirken letztlich zur Finanzkrise 2008 führte. Damit bleibt der Autor der Linie treu, die er bereits 1989 mit seinem Bestseller Liar’s Poker eingeschlagen hat, einer Analyse des Anleihemarktes aus Insiderperspektive. getAbstract empfiehlt den Knüller zur Krise insbesondere Kapital- und Aktienmarktexperten – und allen, die es werden wollen.

Über den Autor

Michael Lewis, der für die New York Times und Vanity Fair schreibt, hat bereits 1989 mit seinem Buch Liar’s Poker für Aufruhr im Investmentbanking gesorgt. Darin deckte er die Machenschaften im Anleihengeschäft seines ehemaligen Arbeitgebers Salomon Brothers auf. Lewis studierte an der Princeton University und der London School of Economics.

 

Zusammenfassung

Schwere Hypotheken, leichtes Geschäft

Steve Eisman hasste seinen Job als Anwalt. Seine Eltern, beide Makler beim Wall-Street-Unternehmen Oppenheimer, verschafften dem damals schon 31 Jahre alten Harvard-Absolventen ebendort einen neuen Job. Er sollte Aktien analysieren. Einige spektakuläre Konkurse sagte er richtig voraus, doch mangelte es ihm an sozialer Kompetenz: So bezeichnete er den Jahresabschluss einer japanischen Firma gegenüber deren Präsidenten als Toilettenpapier und bezichtigte Vortragende öffentlich der Inkompetenz. Eisman wurde darauf angesetzt, jene Unternehmen zu durchleuchten, die Hypothekenkredite vergaben. Das Geschäft mit den Schulden der Amerikaner sahen die Investmentbanken seit den 80er Jahren als vielversprechendes neues Betätigungsfeld. Man emittierte Anleihen, deren Geldströme von der Rückzahlung eines Bündels an Hypotheken abhängig waren. Pech hatten die Anleger aber nicht dann, wenn verspätet gezahlt wurde; sie fürchteten sich vielmehr vor einer frühzeitigen Tilgung der Schulden – schließlich zahlen Eigenheimbesitzer dann am schnellsten, wenn die Zinsen niedrig und eine Refinanzierung günstig ist. Das heißt aber auch, dass die Investoren Geld, ...


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