Zusammenfassung von Verhandeln mit Japanern

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Verhandeln mit Japanern Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Das Buch von Ute Winkels und Yoko Schlütermann-Sugiyama behandelt ein zentrales Management-Thema, das für alle relevant ist, die in ihrem Geschäftsfeld auf internationale Kontakte angewiesen sind. Aus verschiedenen Perspektiven wird seit geraumer Zeit erkannt, dass der Prozess der Globalisierung mehr verlangt als nur ökonomisches Wissen. Immer mehr rückt eine "interkulturelle Kompetenz" in den Blick, die notwendig ist, um diesen Prozess erfolgreich zu gestalten. "Verhandeln mit Japanern" nimmt sich der Problematik der deutsch-japanischen Geschäftsbeziehungen an. Sie können in diesem Buch in komprimierter Form etwas über grundlegende kulturelle Unterschiede erfahren und bekommen nützliche Tipps, wie man sich in typischen Situationen angemessen verhalten kann. Auf diese Weise können Sie auch die eigenen kulturellen Grundzüge, die uns in der Regel gar nicht bewusst sind, besser verstehen. Das Buch ist in einem direkten, flüssigen Stil geschrieben. getAbstract empfiehlt es jedem, der schon jetzt oder in Zukunft Geschäftsbeziehungen zu Japan pflegt.

Über die Autoren

Ute Winkels ist Geschäftsführerin und Mitgesellschafterin des Japan-Instituts "Language Office" Düsseldorf. Seit 1989 bilden Seminare für interkulturelle Kommunikation den Schwerpunkt ihrer Arbeit. Yoko Schlütermann-Sugiyama ist Vorstandsmitglied der Deutsch-Japanischen Gesellschaft Dortmund. Seit 1983 arbeitet sie als freiberufliche Übersetzerin/Dolmetscherin. Daneben ist sie als Journalistin tätig und seit 1995 als Trainerin für interkulturelle Seminare.

 

Zusammenfassung

Der Geschäftskulturschock

Westliche Firmen spielen auf dem japanischen Markt nach wie vor keine wesentliche Rolle - aller Globalisierungsrhetorik zum Trotz. Es ist nur teilweise zutreffend, dass die schwache Präsenz auf politisch-ökonomische Faktoren zurückzuführen ist. Beispielsweise auf den japanischen Protektionismus. Westliche Beobachter verkennen, dass in der japanischen Geschäftswelt ökonomische und historisch-kulturelle Faktoren intensiv verklammert sind. Denn in Japan hat die für uns selbstverständliche Differenzierung zwischen Ökonomie, Politik und Kultur, einschliesslich der ritualisierten Formen der Alltagskultur, nicht in dem gleichen Masse stattgefunden wie in der westlichen Kultur.

Die Informationssucht. Was sofort auffällt, wenn man mit Japanern geschäftliche Beziehungen unterhält, ist der überdimensional hohe Informationsaustausch, der von japanischer Seite über den Gegenstand des Geschäfts verlangt wird. Für die meisten der westlichen Partner wird dies als starke Belastung empfunden. Dabei ist es illusionär anzunehmen, dass die japanische Initiative allein der Aufnahme von Geschäftsbeziehungen gilt. Vielmehr dient sie oft nur der Erweiterung des eigenen...


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