Zusammenfassung von Big Data

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Big Data Zusammenfassung
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Rezension

Das letzte Data-Unser ist noch nicht gesprochen. Wir haben nach wie vor die Möglichkeit, uns der überall so großzügig wie kostenlos angebotenen Fremdbestimmung durch Algorithmen zu entziehen. Doch das vom humanistischen Geist geprägte Streben nach Selbsterkenntnis hat einen schweren Stand gegen die rasant expandierende Informationstechnologie mit ihrer Aura von Allwissenheit und Unfehlbarkeit. „Erkenne dich selbst!“ ist daher ein schon fast trotziger Schlachtruf gegen den immer stärker um sich greifenden Dataismus. Wer entgegen dem Zeitgeist auch weiterhin seine eigenen Entscheidungen treffen möchte, dem empfiehlt getAbstract die Lektüre dieses auf unterhaltsame Weise mahnenden Artikels.

Das lernen Sie

  • warum unsere Selbstbestimmung durch Algorithmen gefährdet ist und
  • was wir dagegen tun können.
 

Über den Autor

Yuval Noah Harari lehrt als Historiker an der Hebräischen Universität Jerusalem.

 

Zusammenfassung

Google kennt uns bald besser als wir uns selbst. Wenn es so weit ist, brauchen wir Google vermutlich nur noch zu fragen, mit welcher Person eine Partnerschaft die besten Perspektiven haben würde – bevor unser Herz uns etwa zu einer falschen Entscheidung verleitet. Wir brauchen auch nicht mehr nach Selbsterkenntnis zu streben. Amazon weiß viel besser, was wir wünschen. Waren es einst die Götter, deren Autorität wir anerkannten, so wurde mit dem Aufkommen des Humanismus der Mensch selbst mit seinem freien Willen zur höchsten Autorität. Das war durchaus sinnvoll, denn es gab niemanden, der unsere Gefühle besser kannte als wir je selbst. Das jedoch ändert sich gerade, dank immer leistungsstärkerer Rechnersysteme. Inzwischen haben Hightechpropheten aus dem Silicon Valley den Kosmos in einen Datenstrom und das Leben in eine Reihe biochemischer und neurobiologischer Algorithmen umgedeutet. Auch unsere Kommunikation besteht letztlich nur noch aus Nullen und Einsen. Aus Sicht der „Dataisten“ kann der Sinn des Lebens daher nur darin liegen, dass wir uns möglichst vollständig in Datenverarbeitungssysteme integrieren und alles ins Netz stellen, was wir erleben.

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