Zusammenfassung von Energie im Überfluss

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Energie im Überfluss Zusammenfassung
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Strom umsonst, Hausbesitzer als Energieversorger – derzeit machen verheißungsvolle Zukunftsszenarien die Runde. Aber wird es so kommen? Die Autoren zeigen in diesem Artikel mehrere alternative Ansichten auf. Denn auch die Energiekonzerne sind noch im Spiel und wollen nicht so gern daraus verschwinden. getAbstract empfiehlt diesen Beitrag Entscheidern bei Energieversorgern und Eigenheimbesitzern.

Das lernen Sie

  • wie die Energieversorgung künftig ablaufen könnte.
 

Über die Autoren

Dirk Böttcher ist freier Journalist und schreibt unter anderem für Brand eins, Nido, Neon und die Taz. Steffan Heuer ist US-Korrespondent von Brand eins in San Francisco.

 

Zusammenfassung

Obwohl Deutschland Europameister im Stromverbrauch ist, hat das Land dank Sonne, Wind und Co. so viel von diesem begehrten Gut, dass es seinen Nachbarstaaten davon abgeben kann. Am 8. Mai 2016 wurde in Deutschland erstmals mit erneuerbaren Energien so viel Strom produziert wie mit herkömmlichen Kraftwerken. Die hohen Überkapazitäten ließen den Strompreis inzwischen mehrfach in den Minusbereich fallen. Laut Holger Krawinkel vom Stromversorger MVV AG wird es in absehbarer Zukunft so viel Strom geben, dass Verbraucher kaum noch dafür zahlen müssen. Auch Zukunftsdenker Jeremy Rifkin prophezeit, dass in 25 Jahren für die Stromherstellung keine Grenzkosten mehr anfallen. Jeder Mensch wird demnach zum Energieerzeuger – mit seinem Hausdach oder seinem Elektroauto. Das funktioniert aber nur, wenn die Verbraucher auch willens sind, selbst zu Produzenten zu werden. Hier liegt laut Tobias Kurth von Energy Brainpool eine der Hürden. Die privaten Verbraucher sind bequem. Viele wollen sich nicht mit komplexen Fragen wie Peer-to-Peer-Verteilung, Netzeinspeisung oder Installation von Solaranlagen befassen. Deutschland will bis 2050 von fossilen Energieträgern wegkommen. Aber lässt sich der wachsende Stromhunger, unter anderem durch die Elektromobilität, allein mit erneuerbaren Energien stillen? Ob es künftig wirklich Energie im Überfluss geben wird, ist darum für Kurth nicht so gewiss wie für Rifkin und Krawinkel.

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