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Bewertung

9 Gesamtbewertung

10 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil


Rezension

Energiekonzerne wie RWE, E.ON und Vattenfall haben die Energiewende verschlafen und geraten ins Trudeln. Erneuerbaren Energien gehört die Zukunft. Windkraft-, Fotovoltaik- und andere Anlagen, meist von Kommunen, örtlichen Unternehmen oder Bürgern gebaut, ergeben in ihrer Gesamtheit ein dezentrales Netz von Kraftwerken, sind flexibel und entlasten das Stromnetz. Zudem bleibt ihre Wertschöpfung in der Region. Im Verbund mit Elektroautos helfen sie, den Klimawandel einzudämmen. Hier herrscht gerade eine ungeahnte Dynamik. Der Wechsel von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern könnte weitaus rasanter vonstattengehen als bislang erwartet. In diesem Spannungsfeld bewegt sich der Branchen-Insider Roger Hackstock, jahrelang Geschäftsführer des österreichischen Branchenverbands für Solarwärme und damit sicher nicht unparteiisch. Mit zahlreichen Beispielen stützt er seine Thesen, nach denen der Energiemarkt in einem Umbruch steckt. Disruptive Innovationen durch Internetunternehmen, wie in anderen Branche schon erlebt, sind durchaus möglich. Aber wie schnell die Energiewende auch immer vollzogen wird – sie reicht nicht aus. Wir müssen noch sehr viel mehr verändern, um unsere Erde nicht zu zerstören. getAbstract kann dieses gut lesbare und informative, allenfalls ein bisschen voreilige Buch vor allem zum Einstieg in das Thema empfehlen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welches Potenzial in erneuerbaren Energien steckt,
  • warum dies die großen Energiekonzerne gefährdet und
  • warum Bürger, Kommunen und örtliche Unternehmen die Gewinner der Energiewende sind.
 

Über den Autor

Roger Hackstock, jahrelang Geschäftsführer bei Austria Solar, ist Mitglied der Energy Academy und lehrt an der Technischen Universität Wien.

 

Zusammenfassung

Die Energiewende

Unsere Energieversorgung befindet sich in einem grundlegenden Wandel. Erneuerbare Quellen verdrängen sowohl fossile Energieträger wie Gas, Öl, Kohle als auch Atomenergie. Tatsächlich ist die Energiewende ein revolutionärer Umbruch. Der deutsche Stromversorger E.ON reagierte darauf 2014 mit einer spektakulären Aufspaltung seines Geschäfts in einen zukunftsfähigen Bereich – zuständig für Ökostrom, Netze und Vertrieb – und einen für das Geschäft mit den alten Kraftwerken. Doch dies ist erst der Anfang. Der Energiewirtschaft stehen noch viel dramatischere Veränderungen bevor; die Erneuerbaren verändern das System grundlegend. Zwar müssen bei Strom aus Sonne und Wind hohe natürliche Schwankungen aufgefangen werden. Doch Ökostrom stabilisiert das Netz auch, da die Anlagen bei Nachfragespitzen so schnell hochgefahren werden können wie bisher nur Gaskraftwerke mit vorgeheizter Turbine. Die Zeiten der „Geschäftsbeziehung Kraftwerk – Leitung – Kunde“ sind vorbei. Heute läuft die Stromversorgung dezentral. Es gibt wesentlich mehr aktive Marktteilnehmer, denn auch viele Kunden produzieren nun Strom. Die Versorgung mit ausschließlich heimischer, erneuerbarer Energie bedarf jedoch einer höheren Energieeffizienz – und die bleibt vor allem aufgrund der trotz Zuschüssen schleppenden Sanierung älterer Gebäude bislang hinter ihren Möglichkeiten zurück.


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