Zusammenfassung von Im Anfang war das Gefühl

Suchen Sie das Buch?
Wir haben die Zusammenfassung! Erfassen Sie die Kernaussagen in nur 10 Minuten.

Im Anfang war das Gefühl Buchzusammenfassung
Lernen Sie los:
oder Abo-Modelle vergleichen

Bewertung

8 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio hat sich von den Anfängen seiner Laufbahn weit entfernt, als sich die Forschung noch sehr stark auf das Nervensystem fokussierte. Heute ist er davon überzeugt, dass der menschliche Geist und die Gefühle bei Weitem keine Solovorstellung des Gehirns sind. Der stoffliche Körper mit seinen Proteinen, Fettsubstanzen und Kohlehydraten hat ganz entscheidenden und direkten Anteil daran – hier wirken Prozesse und Strukturen, die das Leben seit seiner Frühzeit begleiten. Antonio Damasio beschreibt das kulturelle Schaffen der Menschen unter diesen biologischen Grundgegebenheiten. Seine Schlüsse sind nachvollziehbar und die Reise in die Welt des Geistes und der Gefühle ist überaus spannend. Überall aus dem Buch spricht fachliches Expertentum – und doch bescheidet sich der Autor häufig mit vorsichtigen Formulierungen, wie sich die Dinge wohl verhalten mögen. Es ist erstaunlich, wie sehr das Buch gleichermaßen damit zu beeindrucken weiß, was alles bekannt ist, wie auch damit, was alles (noch) nicht bekannt ist. Wer die Kultur einmal im Licht der Neurobiologie betrachten möchte, dem empfiehlt getAbstract dieses Buch.

Das lernen Sie

  • wie sich Geist und Gefühle im Wechselspiel zwischen Gehirn und Körper bilden,
  • warum Gefühle eine so große Rolle im kulturellen Schaffensprozess spielen und
  • was die biologischen Grundlagen für das Zusammenleben der Menschen bedeuten. 
 

Über den Autor

Antonio Damasio ist Professor für Neurowissenschaften, Neurologie und Psychologie an der University of Southern California. Dort leitet er das Brain and Creativity Institute. Damasio ist einer größeren Öffentlichkeit als Bestsellerautor bekannt. 

 

Zusammenfassung

Die erstaunlichen Fähigkeiten früher Lebensformen  

Wie ist es zu erklären, dass schon frühe Lebensformen in der Lage waren, auf Situationen flexibel und zu ihrem eigenen Vorteil zu reagieren – ohne hierüber reflektieren zu können? Einfache Lebewesen aus der Frühzeit konnten beispielsweise bei Gefahr bestimmte Moleküle ausschütten, die ihnen Feinde vom Leib hielten. Sie konnten sich auch so bewegen, dass sie weniger angreifbar waren. Zum Nachdenken und Abwägen bedarf es allerdings eines Nervensystems, und um Gefühle wie Angst zu erleben, ebenfalls. Beides hatten frühe Lebensformen nicht. Dennoch verhielten sie sich, als ob sie Für und Wider abgewogen und Angst gefühlt hätten.


Mehr zum Thema

Ähnliche Zusammenfassungen

Brain Changer
Brain Changer
7
Wir sind Gedächtnis
Wir sind Gedächtnis
7
Top
Top
8
Thank You for Being Late
Thank You for Being Late
8
Mindful@work
Mindful@work
8
Die Kraft aus dem Selbst
Die Kraft aus dem Selbst
9

Kommentar abgeben