Zusammenfassung von Selbstverbrennung

Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff

C. Bertelsmann, Mehr

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Selbstverbrennung Buchzusammenfassung
Begleitet von Klimakonferenzen verheizt unser Wirtschaftssystem weiter die natürlichen Ressourcen. Wird der Mensch am Ende selbst in den planetarischen Hochofen steigen?

Bewertung

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6 Stil

Rezension

Auf der Erde könnte es schon ziemlich bald sehr ungemütlich werden, wenn der Mensch mit seiner intensiven Nutzung fossiler Energien das Weltklima weiter so stark aufheizt. Hans Joachim Schellnhuber, einer der international renommiertesten Klimawissenschaftler, blickt in Selbstverbrennung auf seine Forschungsarbeiten zum Klimawandel zurück und darauf, was in den letzten Jahrzehnten in Sachen Klimaschutz alles versäumt wurde. Herausgekommen ist ein sehr persönliches und leidenschaftliches, leider aber auch etwas eitles und geschwätziges Plädoyer. Angesichts des immer rascher voranschreitenden Klimawandels verlässt Schellnhuber in diesem Buch ausdrücklich den wissenschaftlichen Elfenbeinturm und bezieht Position als Klimaschützer. Zwar sind die Zukunftsaussichten in Sachen Klimawandel eher düster, doch gänzlich schwarzmalen will Schellnhuber am Ende nicht. Es bedarf allerdings großer Anstrengungen, des Glaubens an die Veränderbarkeit von Politik und Wirtschaft sowie einer Portion Glück, um das Ruder noch herumzureißen. getAbstract empfiehlt dieses vielschichtige Werk Politikern, Unternehmern und allen Bürgern, weil es glasklar vor Augen führt: Viel Zeit bleibt nicht mehr, um das 2-Grad-Ziel bis zum Jahr 2100 überhaupt noch zu erreichen.

Das lernen Sie

  • wie Klimawandel, Zivilisation und Kohlenstoff zusammenhängen
  • welche Folgen der menschengemachte Treibhauseffekt hat
  • warum Klimaschutz zwar schwierig, aber doch dringend nötig und möglich ist
 

Zusammenfassung

Was sich abzeichnet
Der natürliche Treibhauseffekt der Atmosphäre ist eine entscheidende Voraussetzung für das Leben auf der Erde. Ohne ihn würde die globale mittlere Temperatur bei minus 18 Grad Celsius liegen; mit ihm waren es im 20. Jahrhundert im Durchschnitt 14 Grad. Obwohl dieser...
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Über den Autor

Hans Joachim Schellnhuber ist Professor für theoretische Physik an der Universität Potsdam sowie am amerikanischen Santa Fe Institute und Gründer des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung. Er zählt zu den international renommiertesten Wissenschaftlern zur Erforschung des Klimawandels.


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