Zusammenfassung von Wie wir uns täglich die Zukunft versauen

Raus aus der Kurzfrist-Falle

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Wie wir uns täglich die Zukunft versauen Buchzusammenfassung

Bewertung

9 Gesamtbewertung

10 Wichtigkeit

7 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Wir alle sind schwache, gefühlsbetonte und genussorientierte Wesen – aber wir können das ändern. Und wir müssen uns ändern, sonst wird die Zukunft ohne uns stattfinden. Pero Mićić hat ein populärwissenschaftliches Buch geschrieben, das nicht nur amüsant und lehrreich ist, sondern auch einige Lösungsansätze für die Praxis enthält. Ein gutes Drittel nutzt er dafür, um die Problematik auszubreiten. Anschließend geht es an die Pflicht: Der Zukunftsforscher skizziert Lösungsansätze. Was wir daraus machen, bleibt uns überlassen – Mićić nennt zwar ein paar Beispiele zur Langfristoptimierung, erstellt jedoch keinen Maßnahmenkatalog. Das ist schade, denn nach 330 Seiten kurzweiliger Analyse hätte ein Kapitel konkrete Lebenshilfe dem Werk gut zu Gesicht gestanden. So bleibt es mehr Appell denn Arbeitsbuch. Trotz seines Umfangs wirkt das Werk niemals schwerfällig. Von daher eignet es sich sogar als Geschenk – wobei zuvor gründlich abzuwägen wäre, ob der Beschenkte den Inhalt nicht als persönliche Kritik missverstehen könnte. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die ihrem inneren Schweinehund ans Leder wollen, ohne dabei in Selbsthass zu verfallen.

Das lernen Sie

  • warum der Mensch „zukunftsdumm“ ist
  • welche Schäden für uns selbst und für die Umwelt diese Schwäche täglich verursacht
  • wie Sie der Kurzfristfalle entfliehen
 

Zusammenfassung

Wider die Vernunft
Im Kleinen wie im Großen handeln Menschen schockierend unvernünftig: Sie legen sich aufs Sofa, statt Sport zu treiben – und schwören sich, morgen ganz bestimmt mit dem Training anzufangen. Sie denken übers Abnehmen nach – und greifen doch nach dem nächstbesten Schokoriegel...
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Über den Autor

Pero Mićić ist Unternehmensberater und Vorstand der von ihm gegründeten Future Management Group. Er ist auch Autor des Buches Die 5 Zukunftsbrillen.


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    Ingo Becker vor 2 Jahren
    Viele Binsenweisheiten. Die 10/10/10 Regel ist die Essenz.
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      Marco Hass vor 2 Jahren
      Deine Essenz?
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    Marco Hass vor 2 Jahren
    Lach, populär- trift zu, -wissenschaftlich nicht.
    Kurzfristige Entscheidungen sind ja nicht von vorneherein schlecht. Langfristige, überlegte Entscheidungen genauso wenig gut.
    Trotzdem: Wenn die hälfte aller Menschen das beschriebene Entscheidungshandeln beherzigen würde, könnte wir und die Umwelt uns dreifach freuen.
    Genießen und schwach sein,möchte ich aber weiterhin. ;-)
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    Christine Schlott vor 2 Jahren
    Interessante Ansätze: Vieles kennt man,wenn man sich mit dem Themenkomplex "Zeit- und Selbstmanagement" schon mehr beschäftigt hat. Dennoch: immer wieder stelle ich fest, dass ich eher reagiere also kurzfristig plane und handele als agiere und somit Ziele stecke und mittel- bis langfristig verfolge. Es liegt einfach zuviel in der Gegenwart an und je nachdem was heute passiert, verändert das ja auch wieder meine Ziele für die Zukunft.
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    Guest vor 2 Jahren
    Sich mit der Zukunft zu befassen ist überlebenswichtig.
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      Guest vor 2 Jahren
      Wie heisst es so schön im Intro von «Plan 9 From Outer Space»: «We are all interested in the future, for that is for you and I are going to spend the rest of our lives.» (http://www.youtube.com/watch?v=jb6H14gVWjM&t=16s)
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      Linda Wohlfarth vor 2 Jahren
      Interessanter Gedanke: Entscheidungen müssen sich sowohl in 10 Minuten, als auch 10 Monaten und sogar noch in 10 Jahren gut anfühlen!

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