Zusammenfassung von Was zu tun ist

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Was zu tun ist Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Meinungsstark

Rezension

Starjournalist Thomas L. Friedman, Vordenker der Globalisierung, hat deren Schattenseite entdeckt: den Raubbau an der Natur, die Energieverschwendung, den Klimawandel. Sein aktuelles Buch ist eine pointierte Zusammenfassung aller Mahn- und Warnbücher, die zu diesem Thema in den letzten Jahren veröffentlich wurden. Selbstbewusst bezeichnet der Verlag das Buch als „das politische Programm für Barack Obama“. Sollte sich der US-Präsident Friedmans Worte zu Herzen nehmen, hätte das einschneidende Konsequenzen für das Land: Es ist in erster Linie die Verschwendungssucht der Amerikaner, die der Autor dafür verantwortlich macht, dass wir am Rand einer ökologischen Katastrophe stehen. Ein wenig amerikanische Überheblichkeit darf bei den Lösungsvorschlägen dann aber doch nicht fehlen: Wenn die USA es nicht schaffen, wer dann? Da wäre es Friedman schon mal recht, dass das Land „für einen Tag China würde“ und ohne Widerstand der Parteien oder der Lobbyisten ein grünes Politikprogramm einfach von oben durchdrücken könnte. So gut Friedman recherchiert und so flott er schreibt: Mit der Zeit wirken seine Anekdoten etwas beliebig. Trotzdem: getAbstract empfiehlt das engagierte Plädoyer allen, die nach langen Klimareden deren kurzen Sinn suchen: konkrete Handlungsvorschläge.

Über den Autor

Thomas L. Friedman ist Autor und Kolumnist der New York Times. Seine Schwerpunkte sind die Globalisierung, neue Technologien und Umweltschutz. Friedman ist Autor der Bücher Globalisierung verstehen und Die Welt ist flach und wurde mehrfach mit dem Pulitzerpreis ausgezeichnet.

 

Zusammenfassung

Der Abschwung einer Supermacht

Die USA sind ein Subprime-Land geworden. Genau wie bei den minderwertigen Krediten, die die Immobilienkrise in den Jahren 2007/2008 angeheizt haben, verhalten sich die amerikanischen Eliten auch heute noch, wenn es um die Herausforderungen der Zukunft geht: Man möchte alles haben, und zwar sofort, nimmt teure ökologische Hypotheken auf und kann sie sich im Grunde überhaupt nicht leisten. Eine Subprime-Gesellschaft eben, die jahrelang von einer Subprime-Regierung geführt wurde. Zudem ist das innovative Klima des weltoffenen, zukunftsbejahenden, liberalen Amerikas nach dem 11. September 2001 einer öden Wüste der Fremdenfeindlichkeit und Abschottung gewichen. Pioniergeist und Innovationskraft sucht man vergeblich.

Alarmstufe Grün

Als Öko-Land haben die USA auf der ganzen Linie versagt. Was haben die Amerikaner in den letzten Jahrzehnten getan, um die Umwelt zu schützen? Nixon setzte die ersten Umweltschutzgesetze der USA durch. Reagan wollte den Staat aus der amerikanischen Wirtschaft vollständig hinausfegen und lehnte Regulierungen vehement ab. Er verringerte die Mindestkilometerleistung pro Liter Kraftstoff für Fahrzeuge und...


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