Zusammenfassung von Wenn Kollegen trauern

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Wenn Kollegen trauern Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Da wir einen Großteil unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen, bestehen hier natürlich auch wichtige menschliche Beziehungen. Wenn ein Mitarbeiter unerwartet stirbt oder ein Kollege einen Trauerfall oder ein schweres Unglück erleidet, stehen die Kollegen vor der Frage: Wie soll ich angemessen reagieren? Die Autorin hat zehn Monate nach der Geburt ein Kind wieder verloren. Sie weiß also, wovon sie schreibt. Franziska Offermann hat sich damals auch beruflich der Trauerbegleitung zugewandt. Sie behandelt das Thema dezent und taktvoll. Das Buch gibt wertvolle und konkrete Hinweise zum verständnisvollen, unterstützenden Umgang mit trauernden Kollegen. Einige typische Schicksale, wie Offermann sie immer wieder einstreut, unterstreichen die Unvergleichlichkeit der Trauerarbeit. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Berufstätigen.

Über die Autorin

Franziska Offermann hält Workshops, Seminare und Vorträge zum Thema Trauerbegleitung und unterstützt mit ihrem Beratungskonzept Lucera Organisationen.

 

Zusammenfassung

Die Erfahrung von Trauer

Wir verbringen einen großen Teil unseres Lebens am Arbeitsplatz. Hier bestehen enge menschliche Bindungen. Daher sind alle mit betroffen, wenn ein Kollege stirbt oder eine Kollegin in ihrer Familie einen Trauerfall erleidet. Auch die Diagnose einer schweren Krankheit kann Trauer auslösen. Insbesondere Menschen, die einen schweren Trauerfall noch nie selbst erfahren mussten, tun sich bisweilen schwer mit der angemessenen Reaktion.

Ein Todesfall zerreißt nicht nur eine einzelne persönliche Bindung, sondern ein ganzes Beziehungsgeflecht, vornehmlich natürlich innerhalb einer Familie, darüber hinaus aber auch im Freundes- und Kollegenkreis. Wie bei einem Mobile, bei dem abrupt ein Teil abgeschnitten wurde, gerät das Geflecht in heftige Pendelbewegungen, ausgelöst durch starke Emotionen. Sie entfalten sich in typischen Phasen: vom anfänglichen Nichtwahrhabenwollen über stark aufbrechende Emotionen wie Zorn und Schmerz, die wiederum – besonders bei Kindern – in erhöhte Reizbarkeit und Aggressivität umschlagen können, über eine Phase des Abschieds und der Trennung bis hin zur Neuorientierung. Diese ist oft mit einem Rollenwechsel verbunden: Wenn etwa...


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