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Wie ein Wir entsteht

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Wie ein Wir entsteht

Harvard Business Manager,

5 Minuten Lesezeit
3 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Einer für alle, alle für einen.


Bewertung der Redaktion

7

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Umsetzbar
  • Inspirierend

Rezension

In Teams mit ausgeprägtem Wir-Gefühl sind die Mitarbeiter besonders motiviert und engagiert. Aus dieser in vielen Studien bestätigten Prämisse entwickeln und propagieren die Autoren einen Führungsstil, der die Identifikation mit dem Team zum Kern hat: „Identity Leadership“. Der Artikel zeigt, worauf es dabei ankommt und wie Führungskräfte den neuen Führungsstil gemeinsam mit ihrem Team trainieren können.

Zusammenfassung

Teamleistung lässt sich durch „Identity Leadership“ verbessern.

Mitarbeiter, die sich mit ihrer Gruppe identifizieren, sprich ein Wir-Gefühl entwickeln, ziehen daraus zusätzliche Energie und Motivation und sind bereit, die berühmte „Extrameile“ zu gehen. Metaanalysen Hunderter Studien und Befragungen Tausender Beschäftigter weltweit bestätigen diesen Zusammenhang. Wer sich mit seinem Team identifiziert, kündigt seltener, ist produktiver, zufriedener und gesünder. Er ist engagierter, kreativer, innovativer und leidet weniger unter Stress oder Burn-out.

Der Ansatz der „Identity Leadership“ will genau diese Identifikation erreichen. Und es zeigt sich tatsächlich, dass er anderen Führungsstilen wie der transformationalen, der authentischen oder der beziehungsorientierten Führung überlegen ist.

Um ein Wir-Gefühl im Team zu fördern, stehen Führungskräften...

Über die Autoren

Rolf van Dick leitet das Center for Leadership and Behavior in Organizations an der Goethe-Universität Frankfurt. Nik Steffens lehrt Sozial- und Organisationspsychologie an der University of Queensland in Brisbane, Australien.


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