Zusammenfassung von Abschied vom Homo oeconomicus

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Abschied vom Homo oeconomicus Buchzusammenfassung
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Bewertung

9 Gesamtbewertung

8 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

10 Stil


Rezension

Gunter Dueck hat wieder zugeschlagen. Und lässt im ehrwürdigen Tempel der Ökonomie kaum einen Stein auf dem anderen. Da ist zunächst der Homo oeconomicus, der stets rational handelnde Mensch: Bei gleichwertigen Angeboten entscheidet er sich angeblich immer für das mit dem günstigeren Preis. Gegen solche mechanistischen, vereinfachenden Vorstellungen schreibt Dueck leidenschaftlich an. In Wirklichkeit verhalten sich die Wirtschaftssubjekte nämlich wie Herdenvieh und laufen den angesagten Konsum- und Managementtrends hinterher. Dadurch kommt es auch makroökonomisch zu konjunkturellen Pendelschwüngen. Trotz aller Leidenschaft argumentiert der Autor kühl und logisch. Man denkt: Hier hat einer wirklich mal klare Vorstellungen. Dueck schildert das ewige Auf und Ab der Wirtschaft, die Schweinezyklen, die Kondratieff-Zyklen – und wird dabei selbst ein bisschen zyklisch: Die eine oder andere Wiederholung weniger wäre auch okay gewesen. Aber Duecks Vision eines realistischen und humanen Bildes vom Homo oeconomicus ist sehr überzeugend, findet getAbstract und empfiehlt das Buch nachdrücklich allen Managern, Politikern, Journalisten und Studenten.

Das lernen Sie

  • warum das Bild vom stets ökonomisch rational handelnden Menschen falsch ist,
  • was Konjunkturzyklen mit Körperzyklen zu tun haben und
  • wie eine ökonomische Vernunft des Maßhaltens beschaffen sein sollte.
 

Über den Autor

Prof. Dr. Gunter Dueck, studierter Betriebswirt und Mathematiker, war Professor für Mathematik an der Universität Bielefeld. Heute ist er Cheftechnologe bei IBM und führendes Mitglied einer Vielzahl akademischer Vereinigungen. Er hat eine Reihe von Büchern zu ökonomischen Themen verfasst, darunter Lean Brain Management (ausgezeichnet mit dem getAbstract-Wirtschaftsbuchpreis 2006) oder Wild Duck.

 

Zusammenfassung

Die Großen fressen die Kleinen
Die Räuber fressen Beutetiere und die Rinder Gras. Dass die Großen die Kleinen fressen, die sich nicht wehren können, ist kein moralisches Urteil, sondern ein Naturgesetz, das auch in der Menschenwirtschaft gilt. Solange es reichlich Gras oder Beutetiere ...

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