Zusammenfassung von Bekenntnisse eines Economic Hit Man

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Bekenntnisse eines Economic Hit Man Buchzusammenfassung
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Bewertung

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8 Wichtigkeit

8 Innovationsgrad

9 Stil

Rezension

Da läuft es einem kalt den Rücken herunter bei der Lektüre dieses so spannenden wie erschreckenden Buches aus der Feder eines Wirtschaftskillers im Auftrag von Regierungen und Großkonzernen. Sinistre Mächte walten demnach hinter den Kulissen der Wirtschaftspolitik. Eine groß angelegte Weltverschwörung? Ganz so platt kommt John Perkins, der ehemalige Economic Hit Man, nicht daher: Er schildert in seiner spannenden Autobiografie seine Karriere als Wirtschaftskiller, der mit manipulierten Daten Entwicklungsländer erst zu Großinvestitionen verführte und sie dann in die Schuldenfalle tappen ließ. Zugleich bemüht sich Perkins redlich, zu zeigen, dass es sich keinesfalls um eine Verschwörung weniger Krimineller, sondern um einen immanenten Fehler im System des Kapitalismus handelt. Dennoch erinnert etwa der Auftritt einer verführerischen Dame, die Perkins mit wenigen kernigen Sätzen die Aufgaben und Hintergründe seiner Arbeit erläutert, sehr an Ian Flemings James-Bond-Phantasien. Die – leicht redundante – Geschichte wirkt derart konstruiert, dass sie schon wieder wahr sein könnte, auch wenn Perkins manche Beweise schuldig bleiben muss. Dennoch: Wer mitreden will, sollte dieses Buch lesen, meint getAbstract.

Das lernen Sie

  • worin die Arbeit eines Economic Hit Man besteht,
  • welche Ziele die US-amerikanische Korporatokratie verfolgt und
  • wie dieses System im letzten halben Jahrhundert perfektioniert wurde.
 

Über den Autor

John Perkins war ein Economic Hit Man. Angeworben von der National Security Agency (NSA), dem größten Geheimdienst der USA, arbeitete er im Auftrag des internationalen Beratungsunternehmens MAIN von 1970 bis 1982 in zahlreichen Entwicklungsländern. Aus Gewissensgründen verließ er die Firma und leitet heute die Organisation „Dream Change Coalition“, die sich dem Schutz der eingeborenen Völker Südamerikas verschrieben hat.

 

Zusammenfassung

Auftragskiller der Wirtschaft
Wachstum ist gut – dieses Mantra wird uns von der Schule an eingebläut; kaum jemand hinterfragt es. Gut ist es vor allem für jene, die an freien Märkten und ungebremstem Konsum verdienen. Doch dass ungehemmtes Wachstum katastrophale Folgen haben kann, lehren...

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    Urs Fellmann vor 2 Monaten
    Tragisch, das so etwas nicht breiter an die Öffentlichkeit gelangt...

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