Zusammenfassung von Chinas Bosse

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Chinas Bosse Buchzusammenfassung
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Bewertung 

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8 Innovationsgrad

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Rezension

Bei der Bandenwerbung der Fußballweltmeisterschaft in Russland 2018 fiel vielen Fernsehzuschauern und Stadionbesuchern die ungewöhnlich starke Präsenz von chinesischen Schriftzeichen und exotischen Firmenlogos auf. Der Weltfußballverband FIFA musste sich nach einer Reihe von Skandalen nach neuen Werbepartnern umschauen und fand diese zahlungskräftigen Sponsoren in der Volksrepublik China. Ein klarer Beleg für eine grundlegende Verschiebung wirtschaftlicher Macht. Chinesische Firmen sind überall präsent. Doch wer sind diese Konzerne und ihre Lenker, die immer stärker in unsere Märkte und somit auch in unsere Wahrnehmung drängen? Muss man sie als Bedrohung der westlichen Wirtschaftsinteressen einstufen oder bieten sich gar neue Chancen? Wie handeln die neuen Global Player und wie groß ist der staatliche Einfluss auf sie? Der Wirtschaftsjournalist und Chinaexperte Wolfgang Hirn legt mit Chinas Bosse ein spannendes und informatives Sachbuch vor. Erfreulich ist, dass der Autor die wachsende Herausforderung beschreibt, ohne dabei in Panikmache zu verfallen. getAbstract empfiehlt das Buch Führungskräften in Wirtschaft und Politik, die sich für die weitere wirtschaftliche Entwicklung wappnen wollen.

Das lernen Sie

  • wie chinesische Unternehmen in die ganze Welt expandieren,
  • wie das Wirtschaftssystem in China die Unternehmen einerseits unterstützt, andererseits gängelt und
  • worauf sich der Westen künftig gefasst machen muss.
 

Über den Autor

Wolfgang Hirn studierte Volkswirtschaftslehre und politische Wissenschaften in Tübingen. Er arbeitet seit vielen Jahren als Reporter beim Manager Magazin und gilt als Chinaexperte.

 

Zusammenfassung

Die geheimnisvollen Newcomer

Chinesische Unternehmen sind weltweit aktiv. Sie erschließen neue Märkte und investieren zunehmend in westliche Firmen. Reiche Chinesen erwerben luxuriöse Immobilien an den teuersten Adressen, aber auch namhafte Weingüter, berühmte Kunstwerke und erfolgreiche Sportvereine. Wohin man auch sieht: Das Reich der Mitte hinterlässt überall seine Spuren. Nach der bekannten Unternehmensliste des Wirtschaftsmagazins Fortune haben 115 der 500 größten Unternehmen der Welt ihren Sitz in China – und die Tendenz ist steigend. Laut Hurun Report leben in der chinesischen Hauptstadt Peking mehr Dollarmilliardäre als in New York. Dass diese anhaltende Entwicklung für die globalen Märkte von entscheidender Bedeutung ist, steht außer Frage. Ein eigenartiges Begleitphänomen ist jedoch, dass außerhalb Chinas kaum jemand die neuen Global Player kennt. Die Namen erfolgreicher Unternehmen und Marken wie Haier, HNA, Hisense, Alibaba, Huawei, Lenovo, Mengniu Dairy, Wanda oder Tencent sagen hierzulande den wenigsten Menschen etwas. Entspricht die leise, aber nachdrückliche Vorgehensweise der Chinesen einem unternehmerischen, vielleicht auch politisch gewollten Kalkül?

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